Besinnliches zu den Feiertagen: J. S. Bach – “Air” … jedesmal … (S.Schad)

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Johann Sebastian Bach “Air” … jedesmal …

jedesmal wenn ich dieses Meisterwerk, dieses ausserordentlich inspirierten Komponisten höre … schalte bitte auf “play” und höre selber …

(Worterklärung: Das Air (auch Ayr, Ayre, Aria) ist eine Nebenform der musikalischen Gattung Lied, kann aber auch ein einfaches Instrumentalstück bezeichnen. Immer handelt es sich jedoch um eine einfach angelegte Komposition meist in zweiteiliger Liedform.)

… dann sehe ich unseren HERRN JESUS, den ALLMÄCHTIGEN in SEINER Erhabenheit und Höhe, wie ER voller Trauer und Mitgefühl mit unseren Schwachheiten Nachsicht hat ( Hebr 5,2 ) und uns voller Liebe und Erbarmen ansieht in unserer Niedrigkeit. Das Dur, ( vom Komponisten geschrieben in der Tonart D-Dur ) klingt tatsächlich wie ein Moll, weniger beschwingt und hoffnungsfroh denn, etwas schwer und melancholisch, – so wie es im Leben doch so häufig ist, – ursprünglich sind wir berufen für das “Dur”, der Freude in seiner Fülle leben zu dürfen, wir waren geschaffen für den Garten Eden … und doch ist es nur ein “Moll”, weil unser Versagen, unsere Schwachheit, unsere Sündhaftigkeit unsere Unvollkommenheit uns vielfach unter dem verhiessenen Mass der Berufung vor GOTT hält,- unsere Füsse bleischwer auf den Boden zieht, obwohl sich die Seele nach dem Himmel sehnt.

… schalte bitte noch einmal auf “play” … und siehe wieder auf die Traurigkeit und das Erbarmen unseres HERRN über unsere Schwachheit, aber sei auch gleichzeitig froh dass Du begnadigt bist, denn ER ist es, der mit Dir Mitgefühl hat und Dich gerettet hat und für Deine Schuld bezahlt hat am Kreuz von Golgatha.

bach-air

( alternativ auf der klassischen Gitarre )

Gottes Segen und schöne Feiertage wünscht Ihnen


S.Schad

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17.12 2014

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most viewed: Die 5 meistgelesenen Artikel auf diesem Blog

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Liebe Leser,

während meiner kurzen Sendepause möchte ich Ihnen die 5 meistgelesenen Artikel auf  diesem Blog vorstellen. Die Spitzenreiter mit über 10.000 clicks insgesamt sind die Rubriken Einleitung und Videos dieses Blogs. Danach kommt überraschenderweise die Arbeit meines Freundes und Co-Autors David Choiniere mit 1.200 clicks auf einen Artikel über ein Phänomen aus der Übersee, dem in Mittel- und Süd-Amerika bekann-ten Irrlehrer namens Cash Luna. Die 5 nachfolgenden deutschsprachigen Artikel beginnend mit dem Artikel “Angriff auf das Buch “Zerstörerisches Wachstum” und die Person von Rudolf Ebertshäuser” wurden danach von den Lesern am häufigsten frequentiert.

Herzliche Grüße und Gottes Segen wünscht Ihnen


 

S.Schad

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23.11 2014

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Angriff auf das Buch “Zerstörerisches Wachstum” und die Person von Rudolf Ebertshäuser

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Unter dem Titel “Gesundheit statt Zerstörung – in Gemeindewachstum und Aufklärung” kursiert derzeit ein 26-seitiges Dokument (an dessen Verbreitung ich keinen Anteil haben möchte), das den Autor des Buches “Zerstörerisches Wachstum”, Rudolf Ebertshäuser scharf persönlich angreift und für eine gewisse Aufregung sorgt. Die Absicht der Autoren (in alphabetischer Reihenfolge) Gerd Goldmann (Arbeitskreis Wachstum), Bernd Hüsken (DIM), Lothar Jung (CJ + Arbeitskreis Wachstum), Erwin Keck (Allgäuer Gemeinden), Wolfgang Klöckner (DIM), Eberhard Platte (Freie Brüder), Andreas Schmidt (CJ), Günther Schultz (IAM), Wolfgang Seit (Arbeitskreis Wachstum), Frank Ulrich (IAM), Karl-Heinz Vanheiden (Bibelbund), Marco Vedder (Arbeitskreis Wachstum), Erik Zeutzheim (Allgäuer Gemeinden) liegt nach wenigen Zeilen Lesens auf der Hand: Nicht nur das Buch des Autoren, sondern auch der Autor selber wird in einer unverhältnismässig scharfen, lieblosen  und unchristlichen Weise angegriffen. Die Autoren beklagen mal polemisch, mal persönlich herabsetzend und mal weinerlich das Selbstverständnis des Rudolf Ebertshäusers einen Wächterdienst auszuüben, den ihm nicht so Wenige ohne weiteres bescheinigen würden, als einem Rufer, der um das geistliche Wohl der Gemeinden besorgt ist und klar und akzentuiert falschen Tendenzen in der Lehre entgegentritt.

Selbst der Beifall von der falschen Seite, einer gemeindelosen Bloggerin die darauf hinweist dass sie als Frau lehrt, deren Seite unübersehbar ungesunde unbiblische Inhalte enthält, wird als Argument herangezogen, dass das Buch “Zerstörerisches Wachstum” Munition liefern würde, so die Autoren, die so manchem erst ermöglicht seine kalte Geringschätzung zu formulieren – auf gut Deutsch: “Ebertshäuser rüstet die Verkläger der Brüder zu” – so, die krude Logik der Autoren des Pamphlets.

Auch mein Blog findet Erwähnung und dient zur Munition gegen Rudolf Ebertshäsuer:

[Zitat]

Umgekehrt würde sich der Autor sicher wehren, wenn man ihn und seine Kollegen mit z.B. dem Verantwortlichen der Website www.der-ruf.info in einen Sack stecken würde, der am 13.Nov.2012 besorgt schrieb:

“17.000 Zugriffe … alleine innerhalb der letzten 30 Tage! Ich bin überrascht und gleichzeitig auch besorgt: Ich bange um die Erhaltung der Qualität! Ich bin sicherlich alles andere als ein geschulter Journalist und habe weder die Zeit noch die Qualifikation eine stichhaltige und vernünftige Recherche abzuliefern. Auch was die umfassende Kenntnis des Wortes Gottes angeht, ist diese eher “ausreichend”, als “gut”, oder “befriedigend” und greife daher auch sehr gerne auf andere Quellen, andere Autoren zurück.”

Und von so einer, in mehrerer Hinsicht unqualifizierten Quelle lassen sich so viele Tausend konservative Christen in unserem Land inspirieren! Nun, Inhalt und Stil dieses Internetauftritts weisen zwar gewisse Ähnlichkeiten mit Bruder Ebertshäusers Publikationen auf, und diese wurden auch im Februar 2013 auf der ersten Seite ausführlich beworben. Aber mit dem Journalismus des Betreibers möchte der Autor sicher nicht verwechselt werden.

[Zitat Ende]

Nach einem kurzen Blick auf die Internetseite des “Arbeitskreis Wachstum” (http://www.ak-wachstum.de/wer-wir-sind/), dem ein Teil der o.a. Unterzeichner dieser Schrift angehören, können wir dann mehrerlei unschwer erkennen:

a) Dass die Autoren keineswegs von qualitativen Selbstzweifeln und übermässig schreibfreudigen Autoren, die ihre Inhalte qualifizieren und die Daseinsberechtigung ihrer Organisation auf einer Homepage erklären könnten, geplagt werden. Bei meiner Recherche über die Ursachen des “Sturmes im Wasserglas” und die dezidierten Anliegen  dieser Herren zu ergründen, findet sich eine inhaltlich gähnende Leere auf der Startseite der Homepage.

b) Nach etwas blättern auf dem generell dürftigen Internetauftritt tritt dann doch noch Relevantes zu Tage:  Die Impulstage 2006 mit dem Hauptreferenten Prof. Dr. Johannes Reimer (s.Artikel), dem Sprachrohr der emergenten Bewegung in Sachen Gesellschaftstransformation. Ich verstehe den Aufschrei der Autoren nicht ganz! … Bruder Johannes Reimer, wie die Autoren sich vernehmen lassen ist doch der Sündenfall schlechthin: Ein Protagonist der Irrlehren der emergenten Bewegung! Was haben die Autoren erwartet nach einem solchen Missgriff, den sie vielleicht heute selber erkennen? Lob, Anerkennung und Beifall?

Fazit: Der 26-seitige Aufschrei und die Schmährede überdecken nicht die Inhaltsleere der Autoren und ihrer mangelnden Vorsicht, mit welchen Lehren und Lehrern man sich einlässt, auch wenn ihre originären Absichten durchaus lauter sein mögen werden die falschen neo-evangelikalen Impulse gesetzt, stets das (vielbemühte) Gute zu bewahren und die Wahrheitskrümel selbst bei Häretikern wie Reimer herauszupicken. Die über 26-seitige wortreiche Verteidigungsrede der Autoren verbunden mit deren Ausfällen w.z.B. “Verleumder” gegenüber Rudolf Ebertshäuser zeigt auf deutlichste Weise wie tief neo-evangelikales Gedankengut auch in konservative evangelikale Kreise eingedrungen ist und für erhebliche Konflikte sorgt. Geradezu deshalb sind Wächterrufe, auch wenn diese nicht immer konziliant klingen mögen, durch Autoren wie Rudolf Eberthäuser, wichtiger denn je. Die Gemeindespaltungen die die Autoren beklagen, deren Ursache sie selber auf Grund ihrer lehrmässigen Ambivalenz sind(!!!), sind um der Wahrheit Jesu willen eher zu begrüssen als zu verurteilen. Mögen uns noch viele warnende und aufklärende Bücher dieser Art, so wie sie von Rudolf Ebertshäuser, Dr. Lothar Gassmann oder Dr. Martin Erdmann geschrieben werden, beschert werden.

(S.Schad www.der-ruf.info 03.04.2013)

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Die doppelte Transformationslüge oder die neue “christliche” Subversion

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Lüge Nr. 1: Das Reich Christi muss auf dieser Welt über den Weg einer gesellschaftlichen Transformation durch Menschen errichtet werden.

In aller erster Linie hat uns Dr. Martin Erdmann in seinem Buch “Der Griff zur Macht”, sowie auch Rudolf Ebertshäuser in seinem Buch “Zerstörerisches Wachstum” (siehe Rubrik “Rezensionen“) nachgewiesen dass die Lehre des Dominionismus, mit dem gemeinsamen Kern der Transformation* der Gesellschaften, in jeder Hinsicht unbiblisch ist – eine Lehre der Dämonen!

*  [ Wikipedia: Transformation ist der grundlegende Wechsel oder Austausch eines politischen Regimes und gegebenenfalls auch der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ordnung.]

1Tim 4,1 Der Geist aber sagt deutlich, daß in spätern Zeiten etliche vom Glauben abfallen und verführerischen Geistern und Lehren der Dämonen anhangen werden,

Lüge Nr. 2: Leugnung der Absicht einer gesellschaftlichen Transformation durch die Protagonisten, die ihre Subversion gerne verschleiern möchten.

[Zitat] Der Missionswissenschaftler Prof. Johannes Reimer, der an der Universität von Südafrika und der Theologischen Hochschule Ewersbach (Dietzhölztal/Mittelhessen) lehrt, wies die Vermutung zurück, dass Transformationstheologen die Gesellschaft verändern wollten.[Zitat Ende]

(Hervorhebung S.Schad www.dominionismus.info / Quelle IDEA-Spektrum 06.01.2013).

Prof. Dr. Johannes Reimer

Prof. Dr. Johannes Reimer

Bitte lesen Sie zuerst hierzu den Artikel von Georg Walter (distomos.blogsport.de) sowie auch die anschliessenden Ausführungen ( AfeM-Jahrestagung 2013 – emergente Verschleierung) auf theoblog.de am Ende des Artikels von Georg Walter:

[Artikel]

AfeM-Jahrestagung 2013 – emergente Verschleierung

Am  4. und 5. Januar fand in Herrenberg  bei Stuttgart, die AfeM-Jahrestagung 2013 statt. Zu den Referenten  gehörten Befürworter klassischer Evangelisationen wie der  ProChrist-Leiter, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), und Vertreter der  sogenannten (emergenten) Transformationstheologie, Prof. J. Reimer.

Der Vorsitzende des Arbeitskreises für  evangelikale Missiologie (AfeM), Prof. Thomas Schirrmacher (Bonn),  erklärte am Ende der Tagung, dass in der evangelikalen Bewegung  Deutschlands kein grundsätzlicher Streit darüber vorhanden sei, ob  Christen eher evangelisieren oder sich gegen gesellschaftliche  Missstände wenden sollten. Es sei unbestritten, dass soziales Engagement ebenso zum christlichen Auftrag gehöre wie die Predigt des Evangeliums (Quelle).
Dieser Wahrnehmung bzw. Erklärung  ist klar und eindeutig zu widersprechen. Es existiert sehr wohl  grundsätzlicher Streit in der evangelikalen Bewegung über diese und  ähnliche Fragen bzw. nachhaltiger und berechtigter Widerspruch. Es ist  äußerst bedauerlich, dass eine öffentliche Diskussion mit Vertretern und Kritikern der emergenten Bewegung totgeschwiegen bzw. vermieden  und  verschleiert wird.
Der bekannte und exponierte Vertreter  der emergenten Bewegung Deutschlands, Prof. Johannes Reimers, behauptete im Rahmen dieser Tagung, die emergente Transformationstheologie wolle  nicht die Gesellschaft verändern. Diese Aussage entspricht nachweislich nicht der Wahrheit
…weiterlesen auf apologet.de: hier (AfeM-Jahrestagung 2013 – emergente Verschleierung)

[ Artikel Ende ]

 

Ich widerspreche (sehr ungern) und ergänze gleichzeitig den Autor auf apologet.de nur in einem einzigen und sehr wesentlichen Punkt – Andreas Schnebel schreibt zu den Begriffen “missional” und “Transformation”:

 

[Zitat] Beide Begriffe sind thematisch eng mit
  • der Gemeinde
  • der Gesellschaft und
  • der emergenten Bewegung

verbunden … [Zitat Ende]

 

Nicht alleine mit der emergenten Bewegung, lieber Andreas Schnebel, sondern mit allen dominionistischen Bewegungen w.z.B. Rick Warren`s P.E.A.C.E-Plan und Wohltätigkeitsbewegung die 1 Milliarde (!!!) Fusssoldaten rekrutieren möchte und permanent von einer zweiten Reformation und Transformation spricht und danach handelt, oder wie z.B. der extrem-charismatischen NAR (Neuen Apostolischen Reformation) C. Peter Wagner´s und ihren intensiven Kontakten zu den US-Republikanern und afrikanischen Despoten und ihrer 7-mountains-Strategie der Durchdringung aller gesellschaftlichen Sphären … die Frage wäre bald einfacher zu beantworten WER mit dem Begriff der Transformation und der Missiologie dieser Tage NICHT operiert und diese NICHT zur Strategie erklärt hätte – angesichts dieser epidemischen Verbreitung!

Wem es bis heute nicht deutlich geworden ist, daß wir es nicht mit verschiedenen Kriegsschauplätzen der Transformations-Subversion zu tun haben, sondern nur mit einem einzigen Kriegschauplatz, einem Generalangriff der sich gegen das Evangelium Jesu und seine wahre Braut richtet, der möge jetzt das Buch von Dr. Martin Erdmann (Der Griff zur Macht, Betanien-Verlag) zur Hand nehmen und erschüttert werden über die Hintergründe, die Koalitionen mit New-Age-Mystikern, Futurologen, den Zirkeln der PR-Manipulation, den anti-christlichen Plänen das Evangelium zu pervertieren und die Christenheit zu verführen wie nie zuvor.

Als 16-jähriger Kommunist wurde ich Zeuge wie eine subversive Unterwanderung konspirativ im Kleinformat funktionierte. Die “Deutsche Kommunistische Partei” (DKP) und ihre Jugendorganisation, die “Sozialistsiche Deutsche Arbeiterjugend” (SDAJ) der ich bis 1978 angehörte, hielten ihre Mitglieder an a) den Bundeswehrdienst mit der Waffe nicht zuverweigern um ggf. für den NATO-Fall Geheimnisse verraten zu können und mittels einer sogg. MO (Militärischen Organisation) der Kommunisten (die nach Einsicht der STASI-Akten erst aufgedeckt wurde), ggf. den strategischen Zielen entgegen zu arbeiten b) wurden wir angehalten in eine Gewerkschaft einzutreten um Diskussionen zu beeinflussen und einen Anschein grösserer Verbreitung kommunistischen Gedankenguts, als die 3-Promille-Wahlergebnisse anzeigten, zu erwecken und ein gesellschaftliches Klima des Aufruhrs zu bewirken – obwohl stets treuherzig versichert wurde, dass man auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stünde und eine Revolution à la W.I. Lenin abgeschworen habe, in den internen Zirkeln klang das jedoch konträr zu diesen Beteuerungen ungebrochen nach einer bewaffneten Revolution.

Subversive und konspirative Bewegungen leugnen, verharmlosen und lügen naturgemäss, sie scheuen die Aufdeckung und fürchten das Licht, sondieren jedoch gleichzeitig in Bewegungen die sie unterwandern deren Akzeptanz für ihre eigenen Pläne. So auch hier auf dem Schauplatz des Evangelischen Allianz-Umfeldes!

Die folgenden Internetseiten und Dokumente sollten deutlich machen wohin die Reise führt:

http://www.gesellschaftstransformation.de (Tobias Faix Leiter d. Studienprogrammes Gesellschaftstransformation am Marburger Bildungs- u. Studienzetrum)

http://toby-faix.blogspot.de/ (Blog Tobias Faix)

Artikel: Prof. Johannes Reimer – “Transformation – was ist gemeint?”

Dass die menschliche Sprache zuweilen einer Verschleierung oder gar einer Umdeutung dient ist keine Neuigkeit – der Euphemismus der Transformation ist die PR-Lüge des Anti-Christen uns ein “göttliches Reich” im Diesseits an Stelle des Evangeliums Jesu Christi und dem Reich das nicht von dieser Welt ist, zu verkaufen.
Prof. Dr. Johannes Reimer möchte uns im obigen Artikel den kalorienarmen Weichspüler light ohne Nebenwirkungen anpreisen – wie durchschaubar!

Fazit: Diese Abwehrschlacht ist verloren, weil sie nicht gekämpft wurde! Hatten noch die ehrwürdigen Väter der Berliner Erklärung z.T. schweren Herzens, eine Absonderung von den anfänglichen Exzessen der Pfingstbewegung vorgezogen, so ist es in der jüngeren Gegenwart im Evangelikalismus zu einer Zunahme an theologischer Beliebigkeit, zuerst und im beonderen im Bündnis mit der liberalen evangelischen Landeskirche und der Ökumene-Bewegung und in der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart mit dem Schulterschluss mit nahezu allen Bewegungen die sich christlich nennen gekommen.

Schlussbemerkung: Ich habe keinerlei Freude und Genutuung an der Aufdeckung menschlicher Mangelhaftigkeit, da ich selber die Gnade unseres HERRN JESU täglich brauche. Ich habe die stille und schwache Hoffnung, dass der Eine oder der Andere noch zu der Wahrheit des Evangeliums Christi umkehrt anstatt diese weiter mit Füssen zu treten. Ich bin ganz sicher, dass sofern es sich nicht um eine hoffnungslos dämonisierte Person handelt, die sich wissentlich und absichtlich dem Heiligen Geist widersetzt, so mancher selber ein Verblendeter sein mag und womöglich die Gnade erfährt seinen Irrtum zu erkennen – alslang dies jedoch nicht erkennbar ist, da halte ich es für mich so, wie nach dem Vorbild unseres kostbaren Herrn Jesus und nenne die Schlangenbrut Schlangenbrut!

(S. Schad www.dominionismus.info 05.03.13)

Neue Vorträge (Dr. Martin Erdmann) Alchemie bei den Neo-Evangelikalen? Die Transformationslehre von Rick Warren und der Evangelischen Allianz (Dirk Noll)

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 Einleitung (S.Schad)

Zuerst habe ich selber zwei Versuche mit den Artikeln Das Endzeit-“Triangel” + Zwei Themen und eine Brücke unternommen zu verdeutlichen wie wie wichtig Dr. Martin Erdmanns Themen sind und dabei die große Schwierigkeit gesehen, daß es allgemein verstanden werden könnte. Die Thesen sind nicht leicht zu verstehen, zumal sie auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben – Gesellschaftstransformation bzw. Dominionismus und die aufkommende Weltregierung bzw. die Neue Weltordnung sind EIN THEMA! Dr. Martin Erdmann verdeutlicht dies in seinen aktuellen Vorträgen und Dirk Noll hat die vielen Aspekte dieses großen Komplexes noch einmal zusammengefaßt – ich bin sehr dankbar dafür!

facebook AntiDominionist google-plus AntiDominionist  S. Schad www.dominionismus.info

twitter AntiDominionist youtube AntiDominionist  15.09.2014

Alchemie bei den Neo-Evangelikalen? Die Transformationslehre von Rick Warren und der Evangelischen Allianz (Dirk Noll)

Seit einiger Zeit wird innerhalb der Evangelischen Allianz in Büchern und Zeitschriften zunehmend das Wort „Transformation“ oder „Gesellschaftstransformation“ verwendet und darüber diskutiert, wie z. B. am 4./5. Januar 2013 als der Arbeitskreis für evangelikale Missiologie eine Tagung unter dem Titel „Evangelisation und Transformation“ veranstaltete. Eingeladen wurde dazu von der Evangelischen Allianz in Deutschland.

 

1. In der Evangelischen Allianz ist die Transformationstheologie bereits weit verbreitet.

Dabei stellte sich heraus, dass es sich um eine neue Theologie handelt, die bereits schon bei den Evangelikalen eingeführt wurde (siehe dazu das Buch von Tobias Faix, einer der führenden Vertreter der Transformationstheologie in der Allianz):

http://www.amazon.de/Die-Welt-ver%C3%A4ndern-Grundfragen-Transformation/dp/3868271228

Da in der Evangelischen Allianz bereits umfassend der Bereich der Mission und der Verkündigung des Evangeliums in die Transformationslehre umgewandelt wurde, gab es dagegen einen massiven Einspruch durch den Tübinger Aufruf von Dr. Peter Beyerhaus, der am 1. und 2. März 2013 auf dem Rolf Scheffbuch – Symposium in Tübingen erarbeitet wurde (siehe hier):

http://www.bibubek-baden.de/pdf/TueAufruf-13.pdf

 

2. Die Transformationslehre wird durch Rick Warren verbreitet

Rick Warren in seinem Buch Leben mit Vision:
„Die nächsten 40 Tage werden dein Leben transformieren“.

Über seinen P.E.A.C.E-Plan und sein Buch Leben mit Vision verbreitet Rick Warren die Transformationslehre.

Was kann man sich unter dieser neuen Lehre vorstellen, die im Neo-Evangelikalismus an Stelle der Evangeliumsverkündigung eingeführt wurde?

In Grunde genommen ist es keine neue Lehre, sondern eine sehr alte Lehre in einem neuen Gewand: die Alchemie.

Da sich diese „mittelalterliche Lehre“ unter dem Namen „Alchemie“ heute nicht mehr verkaufen lässt, taucht sie meistens unter den Begriffen „Allgemeine Systemtheorie“ oder „Transformationslehre“ auf.

Eine ausführliche Untersuchung der „Transformationslehre“, wie sie Rick Warren verbreitet, untersucht Martin Erdmann in seinem Buch „Der Griff zur Macht“ (siehe hier).

http://www.cbuch.de/Erdmann-Der-Griff-zur-Macht-p3502/

Professionelle Informations-Videos zu Rick Warren und der Transformationslehre findet man auch auf YouTube, herausgegeben von Dr. Martin Erdmann über das Verax-Institut (siehe hier):

http://www.youtube.com/watch?v=wYodX9lzIsY

Riwa

3. Transformation und Systemtheorie

Die Systemtheorie verbreitete sich im 19. Jahrhundert zunächst durch esoterische Philosophen aus. Der Vater der Allgemeinen Systemtheorie Ludwig von Bertalanfy (siehe auch Wikipedia) legte das Konzept für die Systemtheorie vor.

Dieses sieht vor, verschiedene Gesellschaftssysteme (inkl. der Kirchen) zu EINER Weltgemeinschaft zu vernetzen. Das System der EINEN Weltgemeinschaft gründet sich auf die Säulen: Regierung, Wirtschaft und Sozialwesen (Kirchen).

Ein weiterer bedeutender Vertreter der Systemtheorie Peter Drucker, der Mentor von Rick Warren, konzentrierte sich dabei besonders auf den Bereich Sozialwesen (Kirchen). Da Drucker mit den Kirchen nicht viel zu tun hatte und aus der höchsten Freimaurerfamilie Österreichs kommt, suchte er einen Mann, der für ihn die Systemtheorie unter den Kirchen verbreitet. Diesen fand er in seinem Schüler Rick Warren. Wie die Untersuchungen von Martin Erdmann zeigen, hat Rick Warren mit seinem P.E.A.C.E.-Plan und seinem Konzept von Gemeindebau die Systemtheorie von Peter Drucker nahezu perfekt für die Kirchen umgesetzt.

Mit anderen Worten geht es dabei also darum, die Welt zu einer politischen, wirtschaftlichen und sozialen (kirchlichen) Einheit zu führen. In einem Transformationsprozess soll jeder Mensch in dieses einheitliche System eingeordnet werden. Dies soll dann in die Installierung einer Weltregierung münden, indem es dann nur EINE Politik gibt, EIN gemeinsames Wirtschaftssystem und EINE Religion.

Rick Warren ist Mitglied des CFR – Council of Foreign Relations, arbeitet für diese Organisation und besucht für sie verschiedene Gipfel, wie z. B. den Weltwirtschaftsgipfel 2009 in Davos, wo er auch in einem Interview sagte, dass er für den CFR arbeitet . Der CFR ist die UNO-Organisation, die vornehmlich auf die Errichtung einer Weltregierung hinarbeitet. Den Mitgliedern des CFR ist es voll und ganz bewusst, dass sie auf eine Weltregierung hinarbeiten, ansonsten werden sie erst gar nicht in diesen Rat aufgenommen (weitere Infos dazu hier):

www.dominionismus.info/pdf/rickwarrenI.pdf

www.dominionismus.info/pdf/rickwarrenII.pdf

Rick Warren gebraucht auch oft das Bild von dem dreibeinigen Stuhl, das er von Peter Drucker übernommen hat: Politik, Wirtschaft, Kirchen. Der Stuhl mit 2 Beinen (Politik und Wirtschaft) kann nicht stehen. Er benötigt ein drittes Bein (die Kirchen), um stehen zu können. Die Kirchen sind also auf dem Weg bei der Errichtung einer Weltregierung ein wesentlicher Faktor. Über die Kirchen und das „soziale Engagement“ in der Welt sollen möglichst viele Menschen in dieses „Welteinheitssystem“ eingeordnet werden.

 

4. Systemtheorie und Alchemie

Die Systemtheorie, die sich zunächst erst in esoterischen Kreisen verbreitete, bevor sie als Transformationslehre zu den Neo-Evangelikalen gelangte, ging aus der Alchemie des Mittelalters hervor. Die Alchemie findet sich in den Schriften der Hermetik (siehe hier):

http://de.wikipedia.org/wiki/Corpus_Hermeticum

Diese Schriften stammen aus der Antike und wurden in der Renaissance wiederentdeckt und gelangten von Konstantinopel nach Florenz. Dort wurden sie Ende des 15. Jahrhunderts ins Lateinische übersetzt und so verbreitete sich von dort aus die Alchemie über ganz Europa.

Sehr vereinfachte und kurze Erklärung, worum es in der Alchemie und den hermetischen Schriften geht und wie sie mit der Transformation in Verbindung stehen.

Grundlage für die Alchemie bildet die Schrift Tabula Smaragdina (lat. für „smaragdene Tafel“). Diese beginnt mit den Worten: „Siehe, das Oberste kommt vom Untersten, und das Unterste vom Obersten; ein Werk der Wunder von einem Einzigen“.

Das ist die Lehre des Neuplatonismus, wonach alles aus dem EINEN göttlichen ausfließt (emaniert) und wieder hineinfließt. Dies ist auch die Lehre der Gnosis, die in der Alten Kirche als Irrlehre bekämpft wurde. Die Gnosis/Neuplatonismus hatten damals dazu geführt, dass eine leibliche Auferstehung der Toten von den Gnostikern verleugnet wurde. Dagegen haben verschiedene Kirchenväter apologetische (den biblischen Glauben verteidigende) Schriften geschrieben, z. B.

Dialog mit dem Juden Trypho (Justin, der Märtyrer) oder die 5 Bücher gegen die Häresien (Irenäus).

Darin wird hauptsächlich die Lehre des Apostolischen Glaubensbekenntnis verteidigt: „Ich glaube an die Auferstehung des Fleisches“. Dies hatten die Gnostiker verleugnet und damit einen zentralen Artikel des christlichen Glaubens.

In dieser Zeit (im 1. bis 4. Jahrhundert) waren die hermetischen Schriften entstanden, die eine okkulte, gnostische Geheimlehre beinhalten. Auch verschiedene Kirchenväter erwähnen und zitieren die hermetischen Schriften und verwerfen sie als gnostische Irrlehren. Nachdem diese Schriften in Europa im Mittelalter zunächst in Vergessenheit gerieten, gelangten sie am Ende des Mittelalters von Konstantinopel nach Florenz. Ab 1462 verbreiteten sie sich dann von Florenz aus über ganz Europa. Auch die jüdische Kabbala ist damals direkt aus den hermetischen Schriften hervorgegangen. Auf Internetseiten der Kabbalisten muss man manchmal auch nicht lange nach diesen Zusammenhängen suchen. Nach einer kurzen Erklärung, was die Kabbala lehrt, findet man zur weiteren Erklärung Links zur Alchemie und den Hermetischen Schriften. Die Kabbala ist also nichts anderes als Alchemie (Über den Einfluss der Kabbala auf den aktuellen amerikanischen Evangelikalismus siehe frühere Artikel).

Nach dem obersten Satz der Alchemie (in der Tabula Smaragdina) soll alles aus dem EINEN (was als Gott angesehen wird) ausgeflossen sein und alles soll wieder in das EINE einfließen. Es geht also darum, dass alles in ein einheitliches System eingeordnet wird. Vor allem auch der Mensch soll wieder mit dem EINEN eins werden. Das ist die Hauptlehre der Gnosis, Mystik, Alchemie und der Kabbala. Das EINE wird dabei als ein Makrokosmus gesehen und der Mensch als ein Mikrokosmos. Manchmal wird auch davon geredet, dass der Mensch ein Universum im Kleinen wäre. Somit wäre der Mensch mit dem Makrokosmos vernetzt und müsse wieder mit ihm vereint werden.

Dieses Eins werden mit dem EINEN geschieht durch eine Umwandlung. Dies ist auch ein wesentlicher Aspekt in der Alchemie. Dort ist es eines der wichtigsten Ziele (durch Okkultismus) unedle Metalle in Gold umzuwandeln. Gold wird in der Alchemie und Kabbala aber auch bildlich für den Menschen verwendet. Der Mensch soll bildlich in Gold umgewandelt werden, um mit dem EINEN eins zu werden. D. h. der Mensch soll vollkommen, göttlich und unsterblich gemacht werden, was Eigenschaften sind, die in der Alchemie und der Kabbala symbolisch für Gold stehen. Wenn man verschiedene Internetseiten der Kabbala aufschlägt, dann wird gleich zu Beginn dem Leser das Ziel der Kabbala mitgeteilt: Der Mensch soll vollkommen und unsterblich werden (auf alchemistische Weise durch eine Umwandlung).

Wenn man dies nun wieder mit den Worten der Systemtheorie oder der Transformationslehre ausdrückt, dann soll die Menschheit als Ganzes in ihren Vollkommenen Zustand geführt werden, indem alle Menschen in ein einheitliches Weltsystem eingeordnet werden. Auch die Ideologien des 19. Jahrhunderts gründen auf die Systemtheorie. Da heißt es z. B. bei Karl Marx, dass der Mensch oder die Gesellschaft „entfremdet“ sind. Der Mensch sollte (durch den Marxismus) nun aus seiner Entfremdung herausgeholt werden und in eine einheitliches System einer (sozialistischen) Weltgesellschaft eingeordnet werden. Das bedeutet dann auch letztlich Erlösung.

Erlösung bedeutet in der Systemtheorie, der Alchemie, Gnosis oder Kabbala, dass das gesamte System erlöst wird, indem sich alle Menschen in das System einordnen. Das System steht auch für Gott oder das göttliche Ganze. Vereinfacht kann man sagen:

Der Mensch muss Gott erlösen!

Die Bibel hat jedoch das entgegensetzte System von Erlösung: Gott erlöst den Menschen.

Wieder auf die christliche Transformation übertragen bedeutet dies, dass alle Menschen in eine einheitliche neue Weltordnung eingeordnet werden sollen. Das Reich Gottes auf Erden soll errichtet werden (Dominionismus). Dann werden angeblich auch alle sozialen Probleme wie Kriege und Hungersnöte usw. gelöst, und es kommt zu einer kollektiven Erlösung der Menschheit. Der Christenheit kommt dabei eine treibende Kraft zu, um die Welt in das Reich Gottes auf Erden zu transformieren. Dazu hat Rick Warren 2005 den P.E.A.C.E.-Plan ausgerufen, wobei Warren „1 Milliarden christliche Fußsoldaten rekrutieren“ möchte, um diesen Plan auszuführen.

Damit aber noch nicht genug. 2007 hat Rick Warren die „Chrislam-Erklärung“ unterzeichnet und setzt sich seitdem intensiv dafür ein, dass der Islam und das Christentum miteinander verbunden werden (alle Systeme sollen miteinander verbunden werden und in das Gesamtsystem eingeordnet werden, d. h. auch alle Religionen sollen miteinander zu einer Einheitsreligion verbunden werden). Seitdem finden „Chrislam-Gottesdienste“ statt, und dies auch in Deutschland, wo Muslime und Christen gemeinsam ihren Gottesdienst feiern und sowohl aus dem Koran als auch aus der Bibel lesen. Dementsprechend hat Rick Warren auch 2009 bei der Amtseinführung von Barack Obama im Weißen Haus sowohl zu Jesus als auch zum dem Gott der Muslime gebetet (was ich zu meinem Entsetzen live auf CNN mitansehen musste).

Somit wird natürlich klar: Wo die Transformationslehre eingeführt wird, dort werden die Erlösung durch Jesus Christus und das Kreuz aufgehoben.

Am Ende steht man also vor der Frage: Persönliche Erlösung durch das Blut Jesus Christi durch die Vergebung der Sünden oder eine kollektive Selbsterlösung der Menschheit durch eine Transformation. Gott erlöst den Menschen (die Bibel) oder der Mensch erlöst Gott (die Irrlehre der Transformation).

Dieser Artikel soll eine Anregung geben, um sich mit dem aktuellen Zeitgeist näher auseinanderzusetzen und sich im Gegenzug in der Erlösung durch Jesus Christus noch tiefer zu gründen.

Dazu möchte ich Ihnen, lieber Leser, die Vorträge von Dr. Martin Erdmann ans Herz legen.

(Hinweis: In diesem Artikel wurden aus Platzgründen nicht alle Aussagen mit „Links“ belegt, ca. 20 Links, die die Aussagen bestätigen, wurden weggelassen).

Dirk Noll

Neue Vorträge (Dr. Martin Erdmann)

Martin Erdmann, der durch das Buch “Der Griff zur Macht” bekannt wurde, befindet sich zur Zeit für 6 Wochen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Vortragsreise.Dabei hielt er vom 1.-3. September 2014 in der FeG in Hann. Münden drei Vorträge mit den atkuellen Informationen und neuen Entwicklungen zu diesem Thema (Link zur FeG Hann. Münden):

https://www.facebook.com/pages/Freie-Evangelische-Gemeinde-Hann-M%C3%BCnden/309247765758435?fref=ts

Die Vorträge wurden in zeugnishafter Form gehalten, wie Martin Erdmann in seinem persönlichen Glaubensleben in den letzten 25 Jahren mit der Transformationslehre konfrontiert wurde. Martin Erdmann gehörte in den USA einer Mega-Gemeine mit 4.000 Gottesdienstbesuchern an. Er erlebte bis in die kleinsten Details, wie die Transformationslehre in den 80er Jahren in seine aber auch andere Mega-Gemeinden in den USA eingeführt wurde. Erdmann berichtet, zu welchen Spaltungen es dadurch in seiner und in den anderen Gemeinden kam, die schlussendlich dazu führten, dass seine und auch viele andere Gemeinden finanziell bankrott gingen.Gut verständlich erklärt Martin Erdmann, die Hintergründe der Transformation und gibt einen Ausblick, wie sich diese Lehre zukünftig auswirken wird. Die Vorträge finden Sie unter folgenden Link:

[Anm .: Die Vorträge beginnen erst nach ca. 1 Minute mit einem Orgelspiel. Am besten mit der Maus 1 oder 2 Minuten nach vorne klicken.]

https://www.dropbox.com/sh/8zbdj41eqdma5ny/AAAHQhLpKAycXvYZAGmSzk3Ya?dl=0

Das missionale Verführungsnetzwerk gewinnt an Einfluß (Rudolf Ebertshäuser) / Kommt eine emergente Schmutzflut auf uns zu? (Kommentar)

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Kommt eine emergente Schmutzflut auf uns zu?

(Kommentar: S.Schad www.dominionismus.info 08.02.13)

Wenn man den Autoren Rudolf Ebertshäuser, Georg Walter und Martin Erdmann folgt, dann stehen wir bereits bis zum “Hals” im trüben Schmutzwasser – und aus meinem konkreten persönlichen Erleben kann ich bezeugen: Die Herren übertreiben nicht! … und ich wiederhole mich da gerne: Liebe Geschwister, es ist Zeit, allerhöchste Zeit mit vielen Gläubigen zu sprechen, ihnen die Augen zu öffnen – unsere Geschwisterliebe gebietet uns auch den Konflikt mit Verblendeten zu ertragen. Bruder, oder Schwester, ich kann Dir auf Anhieb mindestens 5 Menschen nennen, die Freunde und Brüder waren und sich von meinem Weg distanzierten, die meine Gründe fleischlich nannten, als ich vor ca. 2 Monaten meine (gemässigte) Pfingstgemeinde verliess … die mir gar nicht zuhören wollten als ich über IHOP, Neue Apostolische Reformation, gerade frisch gestärkt durch Martin Erdmann´s Lektüre, sprach – die meissten wollten noch nicht einmal zuhören. Es gibt aber auch die erfreulichen Momente – vor 2 Wochen sass eine Freundin meiner Ehefrau bei uns zu Besuch – sie besucht “die Taube”, das ICF und ist absolute Anhängerin von Joyce Meyer … sie hatte schon öfters mit meiner lieben Gattin gestritten, dieses mal hörte sie sich unsere Argumente gegen diese charismatischen-Spätregen-wohlstandspreisenden-Irrlehrern an … man möchte vor Dank sofort auf die Knie fallen, wenn ein Verblendeter plötzlich doch sein Ohr leiht! Unser HERR JESUS sprach davon, dass sogar unsere Hausgenossen zu unseren Feinden und Überlieferern würden – das ist sicherlich sehr bitter, wem solches widerfährt – es ist aber das was unser HERR zu uns gesagt hat!

Mt 10,34 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
Mt 10,35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;Mt 10,36 und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.

So hat unser HERR gesprochen!

Somit haben wir wenig oder keine Argumente, die Wahrheit Jesu nicht überall zu vertreten, geradezu dann wenn ein Bruder oder eine Schwester Not leidet in seiner Verblendung, ohne davon selber zu wissen. Lieber Geschwister, ergötzt Euch bitte weniger in Internetforen daran, dass es Gleichgesonnene gibt … der Austausch und die Auferbauung mit dem Bruder ist zwar wichtig für unser eigenes Glaubensleben, jedoch – ist da vielleicht auch etwas Selbstsucht dabei? Sicherlich, wir wollen Alle geliebt werden – Konflikte sind nichts schönes, in der Tat – andererseits ist auch der Ungehorsam, der mangelnden Bruderliebe, und Feigheit nichts was unserem HERRN JESUS gefallen kann.

2Tim 1,7 Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

Zur Frage: Kommt eine emergente* Schmutzflut auf uns zu?

*(Anm.: Bedeutung u.a. “unerwartet neu auftretend”)

Nicht nur diese eine Schmutzflut, sondern auch andere Stürme werden unser künftiges endzeitlich geprägtes Leben bestimmen in dem wir uns standhaft bewähren müssen.

 

Das missionale Verführungsnetzwerk gewinnt an Einfluß

(Autor: Rudolf Ebertshäuser www.das-wort-der-wahrheit.de)

 

Neue Gemeindeströmungen, die sich als „missional“ oder „gesellschaftsrelevant“ bezeichnen, werden immer einflußreicher bei uns. Das zeigt sich an mehreren Entwicklungen, die aufmerksame Beobachter schon seit einiger Zeit beunruhigen:

* Die biblische Evangeliumsverkündigung wird durch einen angeblichen Auftrag zum „sozialpolitischen Engagement“ und zur „Gesellschaftstransformation“ verdrängt;

* Neue Gemeindegründungsbewegungen lassen „organische Gemeinden“ oder „kulturrelevante“ City Churches entstehen, die der Emerging Church sehr ähnlich sind;

* Auf den Missionsfeldern ist die „Kontextualisierung“ im Vormarsch, d.h. die Anpassung des Evangeliums an heidnische Religionen; es entstehen z.B. „Insiderbewegungen“ von „Jesus-Jüngern“, die Muslime bleiben; verfälschte Bibelübertragungen umgehen Begriffe wie „Vater“ für Gott und „Sohn Gottes“.   Diesen und ähnlichen Tendenzen liegen einige irreführende Lehren zugrunde, die ursprünglich vom Ökumenischen Rat der Kirchen entwickelt und später von führenden Evangelikalen übernommen wurden:

* die falsche Jüngerschaftslehre, nach der die Gemeinde die ganze Welt, ganze Völker zu Jüngern machen müsse;

* die falsche Reichslehre, nach die Gemeinde hier und heute das Reich Gottes in der Welt aufbauen und verwirklichen soll;

* die falsche „missionale“ Lehre, nach die Gemeinde sich im Rahmen der „Missio Dei“ („Mission Gottes“) in der Welt sozialpolitisch engagieren und sie „inkarnatorisch“ und „transformatorisch“ verändern müsse.

Das missionale Gemeindenetzwerk   Auf der Grundlage dieser Lehren hat sich aus der Gemeindewachstumsbewegung („Willow Creek“ u.ä.) ein Netzwerk verschiedener neuer Gemeindebewegungen entwickelt, die den Anspruch haben, die heutigen „postmodernen“ Menschen mit einer neuen, kulturangepaßten Strategie besser zu erreichen. Der radikalere Flügel dieser missionalen Strömung wurde unter der Bezeichnung „Emerging Church“ bereits früher bekannt und hat auch einiges Aufsehen erregt; weniger bekannt ist, daß es von der Lehre und von der Struktur her sehr eng verwandte Gemeindebewegungen gibt, die sich nicht als emergent bezeichnen und doch ganz ähnliche Irrlehren verbreiten und ziemlichen Schaden anrichten.   Über diese Gemeinde-Verführungsströmungen berichtet ausführlich mein neues Buch Zerstörerisches Wachstum, das die Geschichte, die Lehren, die wichtigsten Vertreter und die Konzepte dieser Gemeindegründungsbewegungen untersucht und biblisch widerlegt. Auf der Grundlage dieses Buches sollen hier einige Fakten über dieses Netzwerk genannt werden:   Ein wichtiges Gremium für die Arbeit dieses Netzwerkes aus verschiedenen Freikirchen, Missionswerken und Gemeindegründungsinitiativen ist die Konsultation für Gemeindegründung, die wir schon ein einer früheren Meldung vorgestellt haben. Hier sind zahlreiche evangelikale Gruppen vereinigt, die es sich zum Ziel gesetzt haben, auf der Grundlage der missionalen Falschlehren neue Gemeinden zu gründen; darunter größere Allianzmitglieder wie der Bund Freier Evangelischer Gemeinden und der Baptistenbund (BEFG), aber auch kleinere Initiativen, die teilweise der Emerging Church angehören.   Eine bedeutende missionale Initiative, die weithin mit anderen vernetzt ist, trägt den Namen City Mentoring Programm (CMP). Dieses Netzwerk von Mentoren, Gemeinden und Gemeindegründern wurde wesentlich von Dr. Stephen Beck, Dozent an der FTH Gießen, in Zusammenarbeit mit Absolventen der FTH aufgebaut und betreibt Gemeindegründung in mehreren großen Städten. Vom CMP werden u.a. die Gemeindegründungen Berlinprojekt, Soulfire Köln (mit Verbindungen zu Calvary Chapels), Neustadtprojekt (Tochtergemeinde in Neustadt/W. von Chr. Gemeinde Landau), Mosaik Gemeinde Frankfurt (FEGs) und Frankfurt CityChurch betreut.   Über verschiedenste Kanäle ist die emergente Bewegung (Emerging Church) in Deutschland mit dem missionalen Gemeindenetzwerk verbunden und darin eigentlich voll integriert. Profilierte Sprecher der Emergenten wie Prof. Reimer und Dr. Tobias Faix, Dr. Peter Aschoff und David Schäfer wirken bei missionalen Initiativen und Veranstaltungen mit. Emergentes Gedankengut wird nicht zuletzt durch den Studiengang „Gesellschaftstransformation“ (MBS Marburg) weitergegeben, dessen Dozentenliste sich wie ein Who’s who der deutschsprachigen emergenten Bewegung liest.   Ein wichtiges Ziel der missionalen und emergenten Initiativen ist die Auslösung von kontextualisierten (kulturangepaßten) Gemeindegründungsbewegungen im deutschsprachigen Raum. Dabei haben sie Rückendeckung von führenden Leuten aus der Evangelischen Allianz und der Lausanner Bewegung. Das wird in Zerstörerisches Wachstum dokumentiert und analysiert. Es ist wichtig, daß wache, bewußte Gläubige über diese Entwicklungen bescheid wissen, die bereits bis in verschiedene bibeltreu geprägte Kreise wie etwa die „Brüderbewegung“ oder den „Bibelbund“ vorgedrungen sind.

Missionale Propaganda durch Konferenzen   Ein offenkundiger Bestandteil der missionalen Gemeindeoffensive sind zahlreiche Kongresse und Konferenzen, bei denen das verführerische Gedankengut der neuen Bewegung ausgebreitet wird. Einige sollen kurz erwähnt werden:   * Vom 28. – 30. September 2012 veranstaltete der „Arbeitskreis Wachstum“ der Brüdergemeinden seine dritten „Impulstage“. Thema: „In Bewegung kommen: Gemeindegründungsbewegungen in Deutschland – erste Schritte“. Referenten waren u.a. der missionale Dozent Dr. Markus Wagner vom IMB der Südlichen Baptisten und der emergente Buchautor und Gemeindegründer David Schäfer (Organische Gemeinde/DIM). Zuvor waren schon der Emerging-Church-Sprecher Prof. Reimer und der missionale Gemeindegründer David Watson Redner auf solchen „Impulstagen“ gewesen.   * Vom 22.-24. November 2012 findet in der enChristo-Gemeinde Mainz eine Konferenz des emergenten Novavox-Netzwerkes statt mit Alan & Debra Hirsch und Michael Frost als Hauptrednern und zahlreichen missional-emergenten Aktivisten aus Deutschland. Der aus Australien stammende Alan Hirsch ist einer der wichtigsten Sprecher der emergenten Bewegung weltweit; von ihm wurden auch Bücher ins Deutsche übersetzt.   * Am 30. 11. – 2. 12. findet das Emergent-Forum in Erlangen statt unter dem Thema: „Die Macht der Ohnmächtigen“. Auszüge aus dem Programm: Impulsreferat „Macht und Mächte” (Peter Aschoff); Workshops „Umgang mit Macht und Mächten“: u.a. Befreiungstheologie als Praxis, Lobbying, einfach emergent, Christ sein in der linken Szene und einige mehr; Impulsreferat „Spiritualität als Widerstand” (Walter Faerber); Aktiv-Workshops „Spiritualität als Widerstand”: u.a. Bibel teilen, Theater der Unterdrückten, lectio devina, Kommunikationsguerilla und einige mehr.   * Vom 21.-23. Februar 2013 findet im Seepark Kirchheim/Hessen die von den FEGs veranstaltete „Impulstagung“ mit dem australischen emergenten Missiologen Michael Frost statt. Das Thema: “Missionale Gemeindegründung”.   * Vom 6.-8. Juni 2013 veranstaltet die Konsultation für Gemeindegründung erstmals eine öffentliche Konferenz über Gemeindegründungsbewegungen unter dem Motto: “Trendwende 2013 – Symposium für Gemeindegründung in Deutschland”. Das Programm sagt viel über die Ausbreitung und den Einfluß dieses Netzwerkes. Der FTH-Dozent Stephen Beck referiert über „Gemeindegründung – Denkanstöße“; Prof. Craig Ott aus Chicago über „Missio Dei und Gemeindegründung“; ICF-Leiter Leo Bigger über „Die Kosten der Gemeindegründung“; FEG-Präses Ansgar Hörsting und CVJM-Generalsekretär Dr. Roland Werner – beide übrigens Mitglied im Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz! – über „Gemeindegründung – spannend und spannungsvoll“; Oivind Augland, Gemeindegründer aus Norwegen und Teammitglied von DAWN Europe, über „Trendwende – gemeinsam für ein Land: Geschichte der Gemeindegründung in Norwegen“; Prof. Johannes Reimer und Dr. Dietrich Schindler (FEG) referieren gemeinsam zum Thema „Auf den Punkt gebracht: Gemeindegründung – ein großer Schritt nach vorn“. Danach: „Worship und Sendung“. Unter den Workshops: David Schäfer (emergenter Aktivist und Befürworter von Neil Cole und David Watson): „Organische Gemeinden gründen“; Stephen Beck: „Gemeinden gründen in der City“; Dr. Markus Wagner (missionaler Theologe von den Südlichen Baptisten), „Gemeindegründungsbewegungen auch in Europa?“. Hier finden wir sehr viele Elemente des missionalen Netzwerkes in vertrauensvoller Zusammenarbeit – von emergenten Lehrern aus Freikirchen bis zum CVJM und der Allianz.   Die Befürworter missionaler und emergenter Irrlehren bekommen immer mehr Rückenwind und arbeiten an der Ausbreitung ihrer Bewegungen – es wird Zeit, daß es zu einer Gegenbewegung bewußt bibeltreuer Gläubiger kommt, die diesen Irrtümern widerstehen und die wenigen wirklich geistlich gesunden Gemeinden stärken.

Quelle:  Rudolf Ebertshäuser: Zerstörerisches Wachstum. Wie falsche Missionslehren  und verweltlichte Gemeindebewegungen die Evangelikalen unterwandern

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus dem Buch von R. Ebertshäuser, Zerstörerisches Wachstum.

Anm.: Buchrezension und Bezugsadressen hier

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