Stilllegung bzw. Aufgabe meiner Blogs …

Liebe Leser,

persönliche, private Umstände haben mich zu der Aufgabe meiner Blogs bewegt – keine weitere Aufklärungsarbeit mehr – Andere die ich hier empfehle, haben diese Berufung zur Aufklärungsarbeit und stehen sichtbar und öffentlich in einem Dienst, den ich bei mir nicht mehr verspüre und auch nach Lage aller Dinge nicht mehr erkennen kann.

dominionismus.info sowie auch meine Blogs www.der-ruf.info und www.neue-weltordnung.info werden nach Ablauf der Domainreservation am Jahresende 2015 bzw. Februar 2016 gelöscht. Auch meine Aktivitäten auf sozialen Netzwerken werde ich bis auf einen geringfügigen privaten Anteil zurückschneiden.

Ich danke Euch herzlich für Eure treue Leserschaft und wünsche Euch gesegnete Feiertage zu der Auferstehung unseres HERRN JESUS CHRISTUS

Eph 4,8 Darum heißt es: »Er ist emporgestiegen zur Höhe, hat Gefangene weggeführt und den Menschen Gaben gegeben«.

Herzliche Grüße

S.Schad 05.04.2015

Friede oder Wahrheit (Georg Walter)

(Quelle: Georg Walter distomos.blogspot.de)

Darum, Geliebte, weil ihr dies erwartet, so seid eifrig darum bemüht, dass ihr als unbefleckt und tadellos vor ihm erfunden werdet in Frieden!

2Petrus 3,14

Tobias Faix schrieb kürzlich in einem Beitrag, in welchem er sich auf die Predigt des Bremer Pastors Olaf Latzel bezog, die den christlichen Glauben als einzigen Weg zu Gott zum Inhalt hatte, dass „jede Identität Grenzen braucht und dabei herausgefordert ist, nicht ausgrenzend zu sein“ (hier). In einer pluralistischen Gesellschaft kommt es, so Faix, entweder zum „Wettstreit der Religionen (mit verschiedenen Mitteln und Intentionen) oder aber zu einer Vereinheitlichung der Religionen (Synkretismus)“, was aus seiner Sicht nicht zielführend sei. Faix plädiert für einen dritten Weg, der „in einer gewissen Spannung Teile der beiden Wege aufnimmt, aber durch eine andere Haltung getragen wird. Diese Haltung zeigt sich zuerst in der eigenen religiösen Identität.“ Letztere braucht, wie eingangs zitiert, Grenzen, darf aber zugleich nicht ausgrenzend sein. Dies ist eine typisch postmoderne Aussage, mit der man auch pluralistische und sich widersprechende Aussagen in Einklang bringen will. Dass der Wettstreit der Religionen nicht aggressiv oder militant geführt werden muss, ergibt sich schon aus den Worten Jesu: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Dass aber schon die ersten Jünger ausgrenzend waren und ausgegrenzt wurden, zeigt nicht nur die Apostelgeschichte sondern die gesamte frühe Kirchengeschichte.

eckbruderChristina Brudereck

Wie aber sieht der dritte Weg nach Faix aus? Er nimmt Bezug auf eine Aussage von Christina Brudereck, die sagte, dass “Frieden in einer pluralistischen Gesellschaft wichtiger ist als Wahrheit. Darüber bin ich zuerst gestolpert, aber es ist eine interessante Beobachtung, denn wenn alle religiösen Akteure und Weltanschauungen die eigene Wahrheit vertreten, dann machen diejenigen, die Frieden bringen den Unterschied.” Frieden soll wichtiger sein als Wahrheit, so die Handlungsanweisung der postmodernen Emerging Church. Hätten die ersten Christen sich dieser Devise verschrieben, gäbe es heute wahrscheinlich kein wahres Christentum mehr. Wer die Apostelgeschichte liest, wird feststellen, dass, wo immer Gottes Wort der Wahrheit „wuchs und sich mehrte“ (Apg 6,7; 12,24; 19,20), es zu Widerstand, Aufruhr und Verfolgung kam. Die ersten Christen grenzten sich von ihrer Kultur und anderen Religionen ab, insbesondere vom Judaismus, und hielten sich an das Muster der gesunden Worte (2Tim 1,13-14). Mit anderen Worten, ihnen war Wahrheit wichtiger als Frieden.

Obgleich Faix zuzustimmen ist, wenn er schreibt, dass „es nicht nur um das geht, was ich sage, also z. B. mein Verständnis vom Evangelium, sondern es geht immer auch darum, wie ich es sage“, hat er dennoch die Richtung bereits vorgegeben. Der postmoderne Christ muss, so Faix, in einer pluralistischen Gesellschaft das Evangelium so verkünden, dass es keinen Anstoß mehr erregt – dass es „Frieden“ bringt, denn diejenigen, die „Frieden bringen, machen den Unterschied.“ Das erinnert an Rick Warren, der in einem Interview sagte: „Christen glauben, dass es in jeder Religion Wahrheit gibt … Ich glaube, ich habe viel Wahrheit von verschiedenen Religionen gelernt; denn sie haben alle einen Teil der Wahrheit“ (Larry King Live 22. 11. 2004). Rick Warren war es, der im Namen des biblischen Jesus und im Namen des Isa (Jesu) des Korans betete. Warren ist bereit, die biblische Wahrheit, dass Jesus Gott ist, auf eine Ebene mit dem Jesusbild des Korans zu stellen, welcher in Jesus lediglich einen menschlichen Propheten sieht und ferner die Auferstehung des Gottessohnes leugnet.

Riwa

Ich bin der Überzeugung, dass es nicht um die Frage geht, ob Wahrheit wichtiger ist als Frieden, oder ob Frieden wichtiger ist als Wahrheit. Wahrheit darf niemals auf dem Altar des Friedens geopfert werden. Und wollen wir in der Nachfolge authentisch sein, müssen wir zuerst die Schrift fragen, was sie zum Thema Frieden zu sagen hat. Der Apostel Paulus schreibt im Römerbrief: „Ist es möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden“ (Rö 12,18). Hier deutet Paulus an, dass Frieden zu halten immer von zwei Parteien ausgeht, den Christen und den Nichtchristen. Daraus folgt, dass selbst die Motivation, Frieden zu halten, nicht immer auf die entsprechende Gegenreaktion stoßen wird. Faix, und auch Brudereck, verwechseln aus meiner Sicht Frieden mit falscher Kompromissbereitschaft. Ganz gleich in welcher friedfertigen Motivation die Wahrheit auch immer verkündigt wird, das Evangelium wird bis zum Erscheinen des Herrn ein Anstoß und eine Torheit unter den Menschen sein. Leider gibt es in den sogenannten bibeltreuen Kreisen zu viel unnötigen Streit und Unfrieden. Und alle, die diesen Unfrieden verursachen, müssen sich einmal vor Gott dafür verantworten. Dennoch gilt für alle wahren Nachfolger Jesu, vor ihrem Gott „als unbefleckt und tadellos in Frieden erfunden zu werden.“ Unbefleckt und tadellos kann aber letztlich nur derjenige sein, der ein „Mitarbeiter der Wahrheit“ ist (3Jo 8).


S.Schad

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08.03 2015

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Den Nagel [einmal mehr] auf den Kopf getroffen (S.Schad) / Wie christlich sind die auf dem Kongress christlicher Führungskräfte propagierten Werte? (Dr. Martin Erdmann)

Den Nagel [einmal mehr] auf den Kopf getroffen (S.Schad)

Dr. Martin Erdmann, (siehe mehrere Artikel hier), hat mit dem nachfolgenden Artikel den Nagel einmal mehr auf den Kopf getroffen – Dr. Erdmann konstatiert und fragt:

“Der Versuch der Gesellschaftstransformation ist zum Scheitern verurteilt. Ein anderes Resümee kann nicht gezogen werden, wenn man sich den NDR Bericht über den Kon-gress [christlicher Fürhungskräfte] sorgfältig durchliest. Wird man in den Fühungs-etagen der Deutschen Evangelischen Allianz daraus die richtige Lektion erlernen?”

erdnail

An dieser Stelle wage ich eine Prognose, die sich Dr. Martin Erdmann als Theologe, Wissenschaftler und seriöser Publizist, womöglich nicht erlauben möchte … (ich weiß es allerdings nicht, ob es so ist) … nach meiner Einschätzung werden mehr Anbie-derung, mehr Weltförmigkeit, mehr Evangliumsverleugnung seitens der DEA und ihres im Gleichschritt marschierenden inoffiziellen Presseorganes IDEA Spektrum, die Folge sein … oder werden sie das nächste mal etwa auf Gastredner wie Volker Kauder, Olaf Scholz und global handelnden CEOs verzichten? Nur eine von den beiden Seiten wird die andere beeinflussen zum Nachgeben: Es werden erfahrungsgemäß die weichge-spülten Evangelikalen sein, die Positionen abräumen werden um hinterher am Katzen-tisch, ein Zipfelchen der Macht und Mitsprache zu erreichen und diesen faulen Kompro-miß zudem noch als “Sieg des Evangliums” verkaufen.

Sollte meine Prognose falsch sein und wider Erwarten zu einer Rückbesinnung der Genannten, auf das Evangelium Christi führen, dann werde ich auch Abbitte leisten.


S.Schad

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02.03 2015

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Wie christlich sind die auf dem Kongress christlicher Führungskräfte propagierten Werte? (Dr. Martin Erdmann)

(Quelle: Dr. Martin Erdmann www.veraxinstitut.ch)

“Uns geht es darum, dass wir versuchen, christliche Werte in unsere Gesellschaft einzubringen und das besonders über Führungskräfte”, erklärt Helmuth Matthies dem Journalisten des Norddeutschen Rundfunks (NDR), als dieser ihn während des diesjährigen Kongresses christlicher Führungskräfte interviewte. Der im Turnus von zwei Jahren stattfindende Kongress wurde dieses Jahr unter dem Motto „Mit Werten in Führung gehen“ in der Hansestadt Hamburg veranstaltet. Nach Angaben der Medien kamen mehr als 3000 Teilnehmer im Congress Centrum Hamburg zusammen, um sich in den drei Tagen vom 26.-28. Februar Vorträge bekannter Persönlichkeiten aus der deutschen Wirtschaft und Politik im Plenarsaal, in diversen Seminaren und sonstigen Nebenveranstaltungen anzuhören. Auch wenn die Teilnehmerzahl leicht rückgängig ist, seitdem 2009 3.808 Teilnehmer in Düsseldorf zusammenkamen, werden die Veranstalter des Kongresses, das evangelikale Nachrichtenmagazin IDEA (Wetzlar) und die Firma tempus (Giengen bei Ulm) sicherlich am Ende des Kongresses ein positives Resümee ziehen. Dazu werden sie sicherlich gute Gründe aufzählen können.

Die Schirmherrschaft des diesjährigen Kongresses übernahm der Erster Bürgermeister Hamburgs Olaf Scholz (SPD). Als Plenarredner trat der Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière (CDU) auf. Wie zu Kongressen in zurückliegenden Jahren erschien auch dieses Mal wieder Volker Kauder, MdB und Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion, um über das Thema „Religionsfreiheit – Ein Menschenrechte“ zu referieren. Vorsitzende der AfD, Frauke Petry, war ebenso geladener Gast. Andere prominente Persönlichkeiten der deutschen Grosskirchen reihten sich in die lange Liste der Referenten ein, wie etwa Dr. Michael Diener, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz, Bischöfin Kirsten Fehrs, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland, Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit, Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern, und Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke, Erzbistum Hamburg. Bekannte Redner aus dem Ausland waren unter anderem Prof. John Lennox von der Universität Oxford und Martin Daum, dem Präsidenten und CEO von Daimler Trucks Nordamerika. Die führenden Protagonisten der Gesellschaftstransformation in Deutschland, Prof. Dr. Tobias Faix und Prof. Dr. Dr. Volker Kessler vom Marburger Bildungs- und Studienzentrum bzw. der Akademie für christliche Führungskräfte durften ebenso zu Wort kommen, wie der Repräsentant der Geistlichen Gemeindeerneuerung Henning Dobers und Manfred Schaller von der Internationale Vereinigung Christlicher Geschäftsleute. Aus der Zusammensetzung der eingeladenen Referenten wird erkennbar, dass die evangelikalen Veranstalter großen Wert darauf legten, dem Kongress ein ökumenisches Gepräge zu geben.

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Die Adventisten und der Dominionismus Teil 2. (Rolf Wiesenhütter)

(Quelle: Rolf Wiesenhütter www.irrglaube-und-wahrheit.ch)

Auszug aus dem Buch: “Der Adventismus in der Falle des Antichristen”

Die Adventisten und der Dominionismus

In den Versuchen, mit den Leitungsebenen der Adventbewegung ins Gespräch zu kommen, wurde regelmäßig nicht auf die Sache eingegangen. Lediglich die Aussage, man würde adventistische Lehraussagen nicht verwerfen, wurde mehrfach hervorgehoben.

Anhand der Ausführungen zum Islam wird deutlich, dass man diese Behauptung bezweifeln muss. Der Dominionismus, der davon ausgeht, dass es biblischer Auftrag sei, das Reich Gottes im Jetzt zu errichten und dies sowohl mit Nichtgläubigen, als auch mit Vertretern anderer Religionen umzusetzen, findet seinen Niederschlag im Islamengagement. Wer aufmerksam die Zeitschrift “Adventisten heute” liest, kommt nicht umhin festzustellen, dass immer häufiger Artikel erscheinen, welche die gesellschaftliche Relevanz bzw. Gesellschaftstransformation zum Anliegen haben bzw. machen. Ebenso finden wir dies in den Texten der Lektionshefte, sowohl in der deutschen Lektion wie in der Weltfeldausgabe. So kann man in der deutschen Ausgabe 4/2012 unter der Überschrift “Alles wird gut” feststellen, wie der Schwerpunkt von der Heilsrelevanz hin zum “Einsatz für eine bessere Gesellschaft” verschoben wird. Nimmt man die zusätzlichen “Infos und Vorschläge für Gesprächsleiter” für die letzte Woche des Quartals 2012 zur Hand, findet sich diese Tendenz des offiziellen Lektionsheftes bestätigt, da inhaltlich der Schwerpunkt eindeutig auf ein Friedensreich vor der Wiederkunft gelegt wird.

one-in-compassion

Getreu dem Motto: Das Reich Gottes wird nicht erst bei der Wiederkunft aufgerichtet, sondern “wir bauen Reich Gottes” schon im Hier & Jetzt. Damit wird die Wiederkunft Jesu als die Krönung eines allmählichen “Hineinwachsens in das Reich Gottes” definiert. Die Aufforderung dieser Lektion ist eindeutig: Der Leser wird aufgefordert, anstatt sich für die Hinwendung zu Jesus Christus stark zu machen, sich für eine bessere Gesellschaft einzusetzen. Das Reich Gottes wird vor die Erlösung gestellt. Wie schon erwähnt, richtet sich die Gemeindewachstumsbewegung vorwiegend an Jugendliche und junge Erwachsene. Wie weitreichend der Adventismus bereits vom Dominionismus unterwandert ist und welche Zielgruppe angesprochen wird, ist ersichtlich aus der Gebetslesung für Jugendliche 2013. Unter dem Titel “Was wirklich zählt – Mitgefühl und Gerechtigkeit für alle” wird einerseits der Sabbat torpediert, der ansonsten fast der Mittelpunkt adventistischer Identität ist. Andererseits wird das soziale Engagement beschworen. So heißt es im Lesungstext unter anderem:

“Ihr Mitgefühl und Engagement könnten die Jugendlichen ausdrücken und sich für Gerechtigkeit einsetzen, indem sie an diesem Aktionstag (ein Sabbat) Kinder und Erwachsene in Krankenhäusern, Senioren in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Flüchtlinge in Asylbewerberheimen besuchten, so die adventistische Weltjugendleitung. Die Jugendlichen könnten auch Obdachlose mit Sandwiches versorgen, an Tafeln bei der Essensausgabe mithelfen oder bei Blutspenden-aktionen mitmachen. Der öffentliche Lebensraum könnte aufgewertet werden, indem man Müll sammle oder Blumen pflanze. Die Jugendlichen sollten aber auch durch das Sammeln von Informationen über gerechte und ungerechte Produktionsweisen ihr Konsumverhalten überdenken und anschließend kritische Briefe an Firmenleitungen schreiben.”(141)

Es wird explizit darauf hingewiesen, dass man dies anstelle des Gottesdienstbesuches tun solle.(142) Man fragt sich vielleicht erstaunt, warum ausgerechnet zum Blutspenden aufgefordert wird? Weil es im Dominionismus um das “inkarnatorische Prinzip” geht. Dieses besagt, dass die Christen “Fleisch werden sollen in die Gesellschaft hinein” wie auch Christus “Fleisch wurde”. Bei diesem Denkansatz wird der Bote buchstäblich zur Botschaft. Daher auch der mehr als geschmacklose Vorschlag, Blut zu spenden, da Jesus ja auch sein Blut für uns Menschen gegeben habe! Bei diesem Ansatz geht es nicht um Bekehrung, sondern um TRANSFORMATION. Der Dominionismus als Bestandteil der Emerging Church – Bewegung ist bestrebt, eine sozialpolitische Revolution überall wo möglich, in Gang zu setzen. Sie verwendet dazu eine Begrifflichkeit, die sich “Change-Agents” nennt, und die bereits im adventistischen Jargon ihren Durchschlag findet. So kann man bereits in amerikanischen Publikationen lesen:

“The official date for the Youth Week of Prayer is March 16-23. March 16th is the Global Youth Day. Events on this day will culminate in the launch of the Week of Prayer in the evening. This year’s Junior/Teen Week of Prayer reading guide is set in an imaginary Junior/Teen group called “The Change Agents.” They are hoping to be Jesus’ agents for change in the world. Each reading over the eight days of Week of Prayer is another “weekly” meeting in the Change Agents Group. You will get to enjoy their discussion and will perhaps be inspired to start a Change Agents Group of your own.
(Übers. Autor: “Der offizielle Termin für die Jugend Gebetswoche ist der 16. bis 23. März. 16. März ist der Global Youth Day. Das Event an diesem Tag wird in der Einführung der Gebetswoche am Abend gipfeln. Für die diesjährige Junior/Teen Gebetswoche lesen Sie den Leitfaden zur Gründung einer imaginären Junior/Teen Gruppe mit dem Namen “Der Change Agent.” Wir hoffen, dass Jesus Agenten für den Wandel in der Welt zurüstet. Zu jeder Lesung über die acht Tage der Gebetswoche gehört ein wöchentliches Treffen in der “Change Agents” Gruppe. Wir hoffen, sie genießen ihre Diskussion und werden vielleicht inspiriert, eine eigene “Change Agents” Gruppe zu starten.”(143)

Adventisten haben es immer als zu ihrem Auftrag gehörig empfunden, sich um die Nöte ihrer Mitmenschen zu kümmern. Von ADRA bis zum Singen im Krankenhaus am Sabbat-nachmittag. Die in den neuen Initiativen vorgeschlagenen Sozialprojekte sind jedoch von einer ganz anderen Qualität; sie sind sozialpolitischer Natur. Demonstrieren gegen den Hunger in der Welt, “Sammeln von Informationen über gerechte und ungerechte Produktionsweisen, um das eigene Konsumverhalten zu überdenken und anschließend kritische Briefe an Firmenleitungen zu schreiben” usw. usf. Schaut man auf die deutschsprachige Seite zum “One in Compassion-Day” (Google-Stichwort: “Adventjugend – Projekte – “One in Compassion”), stößt man ebenfalls auf Schlagworte aus der Emerging Curch – Szene: “be church”, “authentisches Christsein”, GGE, “betend spazieren” (die EC ist post-charismatisch, d.h. charismatische Elemente gehen in der neuen Bewegung auf),

Leider ist “One in Compassion” kein Einzelfall. In den letzten Jahren sprießen Initiativen dieser Art wie Pilze aus dem Boden. Martin Erdmann, Dominionismus-Kritiker und Autor von “Der Griff zur Macht”, schrieb kürzlich in einer Mail: “Es fehlt an allen Ecken und Enden an geistlichem Durchblick, am Wissen über geistesgeschichtliche und kirchengeschichtliche Zusammenhänge, an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit den Argumenten gegen die Kirchen- und Gesellschaftstransformation. Wir leben in einer Zeit der Revolution in allen Bereichen des Lebens; und das führt letztlich zur Destruktion. Die Menschen werden einfach über die Massenmedien und in den Schulen und Universitäten, und nicht zuletzt in den Kirchen, in ihrem Denken manipuliert.” Warum sind die Adventisten in diesem Zusammenhang interessant? Weil die Adventbewegung ein weltweites Erziehungs- und Bildungssystem aufzuweisen hat, dass als ein ideales Netzwerk an “Operationsbasen” genutzt werden kann. Die Wirkkraft des Evangeliums liegt nach dem Dominionismus in der sozialen Aktion … nicht etwa in dem, was Jesus für uns vollbracht hat! “Sei die Predigt – lebe das Evangelium.” ist der eigentliche Wirkfaktor. So wird das Evangelium mehr oder weniger zur Selbsterlösung.(144)


S.Schad

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24.02 2015

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Die Adventisten und der Dominionismus Teil 1. (Rolf Wiesenhütter)

(Quelle: Rolf Wiesenhütter www.irrglaube-und-wahrheit.ch)

Der Domionismus hat auch in den STA Eingang gefunden. Daher habe ich darüber auch im Buch “Der Adventismus in der Falle des Antichristen” geschrieben. Hier zwei Auszüge:

Der Dominionismus
Mit dem Dominionismus macht sich eine weitere Irrlehre innerhalb der Emerging – Church breit. Die hier anzutreffende Verfälschung des biblischen Evangeliums ist eine verkehrte Lehre vom „Königreich Gottes“. Sie gehört zu den grundlegenden Kenn-zeichen der ganzen Emerging-Church-Bewegung und begegnet uns fast überall in ihren Verlautbarungen. Dabei spielen Einflüsse des in der Charismatischen Bewegung verbreiteten Dominionismus eine Rolle, aber auch die Lehren gewisser Theologen wie Dallas Willard und N. T. Wright. Gibbs und Bolger schreiben:
„Die Emerging Churches machen sich, gestützt auf das Werk von N. T. Wright, das Evangelium des Königreiches zu eigen, wie es in Mk 1,15-16 offenbart wird. Zu Beginn der Erzählung des Evangeliums war die gute Nachricht nicht, dass Jesus am Kreuz sterben würde, um unsere Sünden zu vergeben, sondern dass Gott zurückgekehrt war und alle eingeladen waren, mit ihm an diesem neuen Lebensstil teilzuhaben, dieser Erlösung der Welt. Dieses Evangelium sucht die Emerging Church wiederzugewinnen.

Ein Führer vertraute uns an: “Wir haben uns vollkommen neu programmiert, um die gute Nachricht als ein Mittel zu einem Zweck anzuerkennen – dass das Königreich Gottes hier ist. (…) Wir verabschieden das Kreuz nicht; es ist immer noch ein zentraler Bestandteil. Aber die gute Nachricht ist nicht, dass er starb, sondern dass das Königreich gekommen ist’“(54).

nt-wrightN.T. Wright

Damit bietet der Dominionismus einen Weg in das Königreich anstatt in den Himmel. Darüber hinaus wird das Königreich als gegenwärtiges anstatt zukünftiges Königreich dargestellt.
“Im Verständnis der Emerging Church umfasst das „gegenwärtige Königreich Gottes“ grundsätzlich die ganze Welt, auch die Ungläubigen, sowie die anderen Religionen. Gott sei angeblich gegenwärtig „erlösend“ und „befreiend“ tätig, wirke in der Kultur und Gesellschaft, um Sein Königreich zu verwirklichen. Die Gemeinde sei berufen, bei diesem erlösenden Werk mitzuarbeiten durch erlösendes Handeln, d. h. in erster Linie durch Eintreten für Kunst und Kultur, für die Selbstverwirklichung der Menschen, für sozialpolitische Anliegen, für den Weltfrieden und für den Umweltschutz. Die Gemeinde müsse dem Königreich Gottes dienen und sich so umgestalten, dass sie ganz für das Königreich Gottes da sei. Es gehe um soziale Gerechtigkeit und eine „Transformation“ der Welt. Das wird auch als „Identifikation mit dem Leben von Jesus“ bezeichnet. Emerging Churches demontieren alle Vorstellungen von Gemeinde, die das Werk des Königreiches hindern. „Zuerst und vor allem anderen kommt das Königreich, und die Gemeinde folgt dem. (…) Emerging-Churches stellen diese Sichtweise so dar, dass das Königreich vor der Gemeinde kommt. Sie sind auf die Annahme gebaut, dass die Mission, die Gott seiner Gemeinde anvertraut hat, darauf ausgerichtet ist, das Königreich zu verwirklichen, indem sie für Gott verfügbar ist und auf die Führung des Heiligen Geistes antwortet. Die Betonung des ‚Evangeliums des Reiches’ im Unterschied zum ‚Evangelium der Errettung’ durch die Emerging-Churches hat eine neue Lehre von der Kirche hervorgebracht.“(55)
Die Vertreter der Emerging – Church stellen damit eindeutig das von Paulus verkündigte Evangelium der Gnade auf die Seite. Es wird geringgeschätzt und häufig sogar als einseitig oder verkürzt verworfen. Zum Synkretismus kommt damit auch noch die Sünde der Häresie, da durch den Dominionismus das Wort Gottes verlassen wird und selbstgewählte Anschauungen in den Vordergrund treten. Das emergente Falschevangelium vom „gegenwärtigen Königreich“ verfälscht die biblische Wahrheit in mehreren entscheidenden Punkten, weil es sich
– angeblich auf die ganze Welt erstreckt und damit auch auf die gottlose Kultur, auf die Ungläubigen, die New – Age – Bewegung, auf alle Religionen, sowie auf Politik und Wirtschaft.
– Es verleugnet die klare biblische Botschaft, dass das Gericht Gottes über die gottlose Welt kommen wird.
– Ohne Buße und rettenden Glauben kann sich jeder daran beteiligen, das jetzt entstehende Reich Gottes zu bauen. Es werden Ungläubige ausdrücklich aufgefordert, mitzumachen und an der Verbesserung der Welt zu arbeiten. Licht und Finsternis werden einfach ausgeblendet.
– Die Emerging Church stellt dieses Reich auch als eine politisch-gesellschaftliche Revolution dar, als Verwirklichung von Friede und Gerechtigkeit in dieser Welt schon jetzt. Dabei sind sie offen für Zusammenarbeit mit allen möglichen weltlichen gesellschaftlich-politischen Gruppen – z. B. mit Buddhisten, Marxisten, New Agern. Charakteristisch ist die offene Bewunderung von Martin Luther King, der sozialistisch gesinnt war und das biblische Evangelium verleugnete, sowie des Hindustan Gandhi und seiner „jesusähnlichen“ gewaltlosen Widerstandsbewegung.(56)
– Das propagierte Reich Gottes ist eine heidnische Fälschung. Die Bibel spricht davon, dass vor der Wiederkunft Christi das Reich des Antichristen aufgerichtet werden muss. Das Markenzeichen des Antichristen ist sein christlich – menschenfreundlicher Schein. Tatsächlich wird dieses Reich aber pseudochristlich gegen den wahren Gott gebaut.
“Der Dominionismus hat mittlerweile große Teile der Evangelikalen erreicht und hat inzwischen die Charismatiker völlig durchseucht. Zu den populärsten Vertretern der dominionistischen Szene in der Charismatik, die mit ihren Lehren in Form von Büchern oder Konferenzen in Deutschland Fuß gefasst haben, gehören Rick Joyner (Morning Star Ministries), C. Peter Wagner (NAR/USAR), Cindy Jacobs (Generals International), Bill Hamon (Christian International Ministries Network), Dutch Sheets (NAR/USAR), Ed Silvoso (Harvest Evangelism), Che Ahn und Lou Engle (The Call), Loren Cunningham (Jugend mit einer Mission), Bob Jones und Paul Cain (Kansas City-Propheten) sowie Mike Bickle (Kansas City Fellowship/ IHOP).

Judas ermahnte die Empfänger seines Briefes für den „ein für allemal den Heiligen überlieferten Glauben“ (Judas 3) zu kämpfen. Der christliche Glaube hat seine Grenzen in dem überlieferten oder geoffenbarten Wort Gottes. Das Griechische macht sehr deutlich, dass der Glaube „ein für allemal“ (gr. hapax) in Form der Heiligen Schrift überliefert wurde und dass es darüber hinaus keine weiteren Offenbarungen mehr gibt. Der ein für allemal überlieferte Glaube stellt einen einmaligen, abgeschlossenen Vorgang dar und fand seinen Abschluss mit der Niederschrift der Offenbarung. Die sogenannten charismatischen Apostel und Propheten beharren jedoch auf der Behauptung, dass Gott ihnen über das geschriebene Wort Gottes hinaus „neue“ Offenbarungen, Visionen und Träume gibt. Die unzähligen falschen Prophetien sind ein hinreichender Beweis dafür, dass sie aus ihrem eigenen Herzen reden. In den vielen nichtssagenden und allgemein gehaltenen Weissagungen ist nichts enthalten, was Gottes Wort nicht schon sagt. Und letztlich warnte Jesus in seiner Endzeitrede vor falschen Propheten und Wunderwirkern und unterweist uns, auf die Früchte von Menschen zu achten, denn daran erkennt man wahre und falsche Propheten und Lehrer. Die angestrebte Verschmelzung der christlichen Gemeinde mit dem „Marktplatz“ im Allgemeinen und der Wirtschaft im Besonderen soll nach dominionistischer Lehre die Transformation der Erde ermöglichen. Nicht Christus schafft einen neuen Himmel und eine neue Erde, sondern eine elitäre, vollmächtige Gemeinde – oder genauer gesagt, eine ganz besondere Elite von Aposteln und Propheten.”(57)
Letztlich ist der Dominionismus nicht mehr und nicht weniger als der gesamtevangelikale Weg zu globalem Einfluss in dieser Welt. Allerdings ist diesen Weltverbesserern nicht klar, dass wir als lebendige Christen nicht die Aufgabe haben, die Welt zu verbessern, sondern das Heil in Christus zu verkündigen. Die Versöhnung zwischen Gott und Mensch kann man nicht auf gesellschaftliche Strukturen übertragen.


S.Schad

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24.02 2015

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Neoevangelikalismus (Dr. Martin Erdmann)

(Quelle: Dr. Martin Erdmann www.veraxinstitut.ch)

Der Neoevangelikalismus hat seine Wurzeln in den USA. Die „Gospel Coalition”[1], ein Zusammenschluss von bekannten Theologen, Pastoren und engagierten Laien in Amerika, beabsichtigt, die ursprünglichen Ziele des Neoevangelikalismus wieder aufleben zu lassen. Collin Hansen berichtet auf dem „Christianity Today-Weblog“ als Teilnehmer der von Tim Keller und Donald A. Carson einberufenen ersten Konferenz[2] dieser Organisation an der „Trinity Evangelical Divinity School“ in Deerfield, Illinois Folgendes:

Wie Carson mir heute mitteilte, wäre es für diese Gruppe unmöglich gewesen, vor fünf Jahren zusammenzukommen. Denken Sie über diese Aussage, wie Sie möchten; es scheint sich etwas in der evangelikalen Bewegung zu tun. Die „Gospel Coalition” sucht nicht weniger zu erreichen, als zu dem theologischen Konsens zurückzukehren, dessen sich die evangelikale Bewegung in den Tagen des Neoevangelikalismus unter Leitung von Billy Graham, Carl Henry, Harold John Ockenga und vielen anderen erfreute.[3]

Die Organisatoren der Konferenz, zu denen auch Crawford Loritts, Phil Ryken, Mark Driscoll und John Piper gehörten, wenden sich mit diesem Anliegen hauptsächlich an reformierte Pastoren und Theologen, um diese auf ein neues Glaubensbekenntnis einzustimmen. Was bewog die neoevangelikalen Initiatoren vor mehr als fünfzig Jahren, diese neue Bewegung ins Leben zu rufen?

Ockenga_Graham v.l.n.r. Allan Emery, unbekannt, Ruth Graham, Billy Graham, Harold J. Ockenga

Harold John Ockenga (1905-1985) gilt als Vater des Neoevangelikalismus. Als einflussreicher Pastor der historischen „Park Street Congregational Church“[4] in Boston diente Ockenga über viele Jahre nebenberuflich in verschiedenen Leitungsgremien evangelikaler Werke in Nordamerika. So war er zum Beispiel der erste Vorsitzende der „National Association of Evangelicals”[5], die eine Zeitlang der konkurrenzfähigste Gegenpol zum ökumenischen Nationalen Rat der Kirchen war. Seiner Vorliebe, neue Wörter zu kreieren, verdanken wir den nun gängigen Begriff „Neoevangelikalismus”.

In dem Vorwort zu Harold Lindsells Buch The Battle for the Bible[6] (1976) beschreibt Ockenga kurz und bündig die Geschichte der Entstehung der sich vom konservativen Fundamentalismus in den Nachkriegsjahren loslösenden evangelikalen Bewegung Amerikas.

Der Neoevangelikalismus wurde 1948 ins Leben gerufen, als ich eine Festansprache im öffentlichen Auditorium der kalifornischen Stadt Pasadena hielt. Obgleich mir die Beipflichtung der theologischen Sichtweise des Fundamentalismus am Herzen lag, wies ich doch in der Rede seine Ekklesiologie [Lehre über die Gemeinde] und Sozialtheorie zurück. Der eindringliche Aufruf, den Separatismus zu Gunsten eines sozialen Engagements aufzugeben, traf auf zustimmende Resonanz unter vielen Evangelikalen […] Vom Fundamentalismus unterschied er [der Neoevangelikalismus] sich in seiner Entschlossenheit, an der aktuellen Debatte über theologische Themen mitzusprechen. Ein neuer Akzent wurde auf die Anwendung des Evangeliums in den Lebensbereichen der Soziologie, Politik und Ökonomie gelegt.[7]

In einer Presseverlautbarung gab Harold J. Ockenga 1957 zu verstehen, dass der neue Evangelikalismus im Vergleich zum Fundamentalismus seine Strategie geändert habe. Man lege nun keinen Wert mehr darauf, sich vom theologischen Liberalismus und seinen kirchlichen Vertretern durch die Gründung von neuen Denominationen und christlichen Institutionen zu distanzieren, sondern man beabsichtige, die etablierten Kirchen zu unterwandern. Er schrieb in Lindsells Buch weiter:

Seitdem ich das Motto „der neue Evangelikalismus” zum ersten Mal vor zehn Jahren bei einer Festansprache am Fuller Theological Seminary formuliert habe, haben sich die evangelikalen Kräfte in einer Frontorganisation gebündelt: Erstens gibt es die „National Association of Evangelicals”, die das Anliegen der Bewegung auf der Ebene der Gemeindeverbände vertritt; zweitens existiert die „World Evangelical Fellowship”, die die nationalen Vereinigungen in ungefähr 26 Ländern als Weltorganisation vertritt; drittens gibt es die neue apologetische Literatur, die diesen Standpunkt bekannt macht, der nun aus den Druckerpressen der großen Verlage, einschließlich Macmillan und Harpers, katapultiert wird; viertens existiert das Fuller Theological Seminary und andere evangelikale Seminare, die dem orthodoxen Christentum und einer sich daraus abgeleiteten Sozialphilosophie verpflichtet sind; fünftens gibt es die halbmonatliche Zeitschrift Christianity Today, um die Anliegen dieser Bewegung vorzutragen; sechstens steht uns der Evangelist Billy Graham als Befürworter der Überzeugungen und Ideale des neuen Evangelikalismus zur Seite, der die Massen anspricht.[8]

In einer weiteren Passage im Vorwort von The Battle for the Bible detaillierte Ockenga bündig die einzelnen Punkte des neoevangelikalen Programms:

Die Neoevangelikalen betonen die Umformulierung christlicher Theologie in Übereinstimmung mit den Bedürfnissen der Zeit, die Wiederaufnahme theologischer Erörterungen [mit Liberalen und Katholiken], die Zurückeroberung denominationeller Führung und die erneute Untersuchung theologischer Probleme, wie die Urgeschichte der Menschheit, die Universalität der Sintflut, Gottes Methoden der Schöpfung und andere Themen.[9]

Bei verschiedenen Anlässen machte der Pastor der „Park Street Church“ deutlich, dass der Neoevangelikalismus als eine Bewegung organisiert ist. Die neoevangelikale Methode der Unterwanderung war höchst unkonventionell, erwies sich aber als patentes Mittel, um neue Lehren, die weit über die Glaubensgrundlage des traditionellen Christentums hinausgingen, in bestehende Gemeindeverbände, Seminare, Verlage und Missionsorganisationen einzuschleusen. Außerdem passte diese Strategie sehr gut zum Aufbau eines weiträumigen Kontaktnetzes. Die Mittel der Neoevangelikalen waren auf Täuschung angelegt. Pragmatisch lebten sie nach dem Grundsatz, dass der Zweck die Mittel der Unterwanderung heiligte.

 


[1]http://thegospelcoalition.org

[2] Bevor das Leitungsgremium der „Gospel Coalition” zirka 500 Theologen, Pastoren und Laien zur ersten Konferenz einlud, hatte es sich regelmäßig drei Jahre lang im Privaten getroffen, um die theologischen Grundsatzdokumente und die Zielsetzungen dieser Vereinigung abzufassen. Tim Keller und Donald A. Carson sind die maßgeblichen Verfasser dieser Dokumente.

http://blog.christianitytoday.com/ctliveblog/archives/2007/05/gospel_coalitio.html

[4]http://www.parkstreet.org/history

[5] Zu Deutsch: „Nationale Vereinigung der Evangelikalen”

[6] Harold Lindsell, The Battle for the Bible (Grand Rapids, MI: Zondervan, [1976] 1978). Zu Deutsch: „Der Kampf um die Bibel”

[7] Ebd., Vorwort.

[8] Ebd.; siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Harold_Ockenga

[9] Ebd., Vorwort.


S.Schad

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