Vortragsreise von Dr. Martin Erdmann (Dr. Martin Erdmann) / Vorbemerkung (S.Schad)

Vorbemerkung (S.Schad)

Es ist wieder so weit: Dr. Martin Erdmann, Autor des Buches Der Griff zur Macht – Dominionismus der evangelikale Weg zu globalem Einfluss, wird seine Heimat in South-Carolina (USA) vorübergehend verlassen und uns mit seinen herausragenden Vorträgen in Deutschland, Österreich und der Schweiz dienen. Einen Vorgeschmack über das Spektrum seiner Themen erhalten Sie hier auf www.veraxinstitut.ch und auf www.auraria.eu, sowie auf dieser Artikelsammlung:

Bitte, leiten Sie diese Information, oder das PDF-Dokument, mit den Veranstaltungs-terminen an Ihre Gemeinden, Geschwister, Freunde und in sozialen Netzwerken weiter – herzlichen Dank im voraus!

Erdmann

 

 

 

 

 

Leseprobe siehe hier
 
 

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Vortragsreise von Dr. Martin Erdmann (Dr. Martin Erdmann)

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Dr. Martin Erdmann wird vom 28. August bis zum 6. Oktober seine jährliche Vortragsreise in Deutschland, der Schweiz und in Österreich durchführen. Drei Vortragsthemen stehen dabei im Mittelpunkt. Es handelt sich dabei um folgende:

1. Die Folgen der Transformation für evangelikale Gemeinden
2. Warum Evangelisation vor sozialem Engagement Vorrang haben muss
3. Evangelikalismus: woher, wohin?

Welches Thema an welchem Ort vorgetragen werden wird, können Sie dem Dienstreiseplan entnehmen. Natürlich wird der Referent auch über bestimmte Passagen des Neuen Testamentes predigen.
Sie sind herzlich zu der einen oder anderen Veranstaltung eingeladen. Nehmen Sie einfach Kontakt zu dem Veranstalter an dem jeweiligen Ort auf, wenn Sie noch Fragen haben, oder richten Sie diese direkt an Dr. Martin Erdmann. Emailadresse: info@veraxinstitut.ch

Dienstreiseplan

Gerne können Sie den Dienstreiseplan herunterladen und an andere weitergeben. Danke!
Herzliche Grüsse,
Dr. Martin Erdmann

Hier noch einmal die Termine in der Übersicht:

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Königreiche dieser Welt zu Königreichen Gottes (Georg Walter)

(Quelle: Georg Walter distomos.blogspot.de)

Vertreter der Emerging Church legen großen Wert auf die Veränderung der Kultur und Schaffung des Königreiches Gottes hier auf Erden (= Gesellschaftstransformation), wie folgende Zitate zeigen:

Jim Henderson: „Ich will diese Welt zu einem besseren Ort machen. Ich will sehen, dass Jesu Gebet, dass sein Reich im Himmel wie auf Erden komme, erhört wird. Ich wünsche mir, dass Königreiche dieser Welt zu Königreichen unseres Gottes und seines Christus werden.“

Jim Henderson and Matt Casper, Jim and Casper Go to Church (2007), S. 168.

UNBIBLICAL

Brian McLaren: „Ich hoffe, dass sie [seine Nächsten] und ich bessere Menschen werden, verwandelt durch Gottes Geist, wohlgefälliger vor Gott, ein größerer Segen für die Welt, damit Gottes Königreich auf Erden kommt wie im Himmel.“

Brian McLaren, A Generous Orthodoxy, (Cajon, CA: Youth Specialties Books, 2004), S. 263.

Robert Webber: “Das Ergebnis des kosmischen Werkes Christi ist, dass das Königreich Gottes, Gottes Herrschaft über alle Dinge, jetzt manifest geworden ist.“

Robert Webber, Ancient-Future Faith, (Grand Rapids: Baker Books, 2004) S. 53.

Robert Webber, der den Begriff “secular salvation” (säkulares Heil) prägte, schreibt: „Die Gemeinde als eine verändernde Gegenwart in der Welt steht in der Tradition jener Schriftstellen, die die Kraft des Evangeliums betonen, nicht nur das Leben des Individuums zu verändern, sondern auch das Leben der Kultur.“

Robert Webber, Ancient-Future Faith, (Grand Rapids: Baker Books, 2004) S.169.

Heather Kirk-Davidoff: „Wir wollen Gemeinschaft mit anderen menschlichen Wesen schaffen. Aus diesem Grund sind wir bereit, nahezu alles aufzugeben, was wir jemals darüber gelernt haben, wie eine Gemeinde wächst oder wie das Evangelium verbreitet werden soll.“

Heather Kirk-Davidoff, “Meeting Jesus at the Bar,” An Emergent Manifesto of Hope, S.37.

Bitte lesen Sie auch: Zehn populäre Argumente des Sozialen Evangeliums und die biblische Antwort darauf (Rudolf Ebertshäuser) / Kommentar (S.Schad)

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Zehn populäre Argumente des Sozialen Evangeliums und die biblische Antwort darauf (Rudolf Ebertshäuser) / Kommentar (S.Schad)

Kommentar (S.Schad)

Diese biblische Antwort auf die 10 populärsten Argumente für das Soziale Evangelium sind ein wahrer Schatz: Ich habe noch keine derart gute biblische Argumentation zu diesem Thema in dieser Kürze vorliegen gehabt. Aus diesem Grund stelle ich auch hier das PDF-Dokument zum download und ggf. anschließendem Ausdruck ein – siehe hier.

 

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Zehn populäre Argumente des Sozialen Evangeliums und die biblische Antwort darauf (Rudolf Ebertshäuser)

(Quelle: Rudolf Ebertshäuser www.das-wort-der-wahrheit.de)
Immer öfter begegnet man heute Evangelikalen, die betonen, die Gemeinde müsse „die Welt verändern“ und sich sozialpolitisch engagieren, um eine „Gesellschaftstransformation“ zustande zu bringen und das „Reich Gottes“ schon hier und jetzt auf der Erde auszubreiten. Solche Lehren und Ansichten haben ihre Wurzel in dem über 100 Jahre alten „Sozialen Evangelium“. Diese von bibelkritischen Liberaltheologen entwickelte Verführungslehre betont, die Aufgabe der Gemeinde Jesu Christi sei es nicht, die Errettung von Menschen aus der ewigen Verdammnis zu fördern, sondern vorrangig die Lebensbedingungen und die gesellschaftlichen Verhältnisse hier und jetzt zu verbessern und „christlich“ umzugestalten. Diese Lehren prägten jahrzehntelang die ökumenische Weltbewegung; in den letzten 30 Jahren sind sie zunehmend auch unter Evangelikalen populär geworden. Dazu veröffentlichen wir einen Auszug aus dem jetzt erschienenen neuen Buch von Rudolf Ebertshäuser: „Soll die Gemeinde die Welt verändern?“ (Steffisburg: Edition Nehemia, 276 S.; Preis € 6,50 / SFr 8,20)

1. „Es gibt über 2.000 Bibelstellen, die davon reden, daß Gott soziale Gerechtigkeit fordert und sich mit den Armen solidarisiert. Deshalb müssen auch wir uns mit den Armen solidarisieren und für soziale Gerechtigkeit kämpfen.“

Die allermeisten dieser 2.000 Stellen stehen im AT und sind an das Volk Israel gerichtet, das ein Königreich auf Erden nach den Maßstäben Gottes sein sollte. Gott forderte die Israeliten auf, an ihren Brüdern in diesem Reich Gerechtigkeit zu üben, nicht an allen gottlosen Armen dieser Welt. Gott wird die gottlosen, in Sünden lebenden Armen ebenso richten wie die sündigen Reichen. Das wird heute verschwiegen bzw. verfälscht wiedergegeben. Auch im NT sollen sich die Gläubigen in erster Linie der Armen in der Gemeinde Gottes annehmen; wo möglich, sollen sie auch an Ungläubigen in ihrer Umgebung gute Werke tun. Das ist etwas völlig anderes, als „Gerechtigkeit“ zum sozialpolitischen Programm für eine Weltverbesserung zu machen. Wir können diese böse Welt nicht besser machen, solange die Menschen in ihren sündigen Begierden leben. Erst Christus wird in Seinem Reich Gottes Gerechtigkeit auf Erden verwirklichen.

2. „Gott will diese Welt heilen und erlösen, und wir sollen an dieser heilenden und erlösenden Mission Gottes teilnehmen.“

Nach dem übereinstimmenden Zeugnis von AT und NT steht diese böse Welt (die Heidenvölker) unter dem nahenden Zorngericht Gottes, dem „Tag des HERRN“. Gott wird erst einmal diese gesetzlose, verdorbene Welt blutig richten, wie es u.a. Matthäus 24 und 25, der 2. Thessalonicherbrief und die Offenbarung bezeugen. Das ist „Gottes Mission in dieser Welt“. Erst danach wird Gott mit den zur Buße gekommenen Heiden und Juden unter der Königsherrschaft Seines Messias ein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit aufrichten. Die Gemeinde kann in dieser Welt nichts „heilen“ oder „erlösen“; sie kann nur suchende Sünder zu Christus weisen, damit sie aus dieser gerichtsreifen Welt herausgerettet werden.

3. „Es gibt auch strukturelle und soziale Sünde in der Welt, gegen die wir kämpfen müssen. Wir dürfen nicht bei den persönlichen Sünden stehen bleiben.“

Natürlich gibt es „strukturelle Sünden“, weil die ganze Lebensweise der Heidenvölker (auch derer im „christlichen Abendland“) von Sünde und Gesetzlosigkeit geprägt ist. Doch diese Sünden kann und soll die Gemeinde nicht bekämpfen oder zu überwinden suchen. Sie ist eine herausgerufene Fremdlingsschar in dieser Welt, die einzelne Menschen zu Christus rufen soll und hier kein politisches Mandat hat. Die Gläubigen werden im NT nirgends aufgefordert, hier und jetzt die Welt zu verbessern und die gesellschaftlichen Übel zu verändern. Das wird besonders in der Haltung des NT zur Sklaverei deutlich. Die Überwindung dieser Sünden kann und wird erst das messianische Reich bringen, das Christus selbst nach Seinem Weltgericht aufrichten wird.

4. „Mit dem Kommen von Jesus auf diese Erde ist doch das Reich Gottes angebrochen. Wir haben als Jünger den Auftrag, es immer weiter in der Welt auszubreiten und zu verwirklichen.“

Mit dem Kommen des Messias war das Reich Gottes nahe herbeigekommen, nicht angebrochen. Israel verwarf seinen Messias, Er wurde, wie von den Propheten vorausgesagt, verworfen und abgeschnitten. Er ist nun verherrlicht im Himmel, und auf der Erde herrscht weiterhin der Fürst dieser Welt, das Böse und der gottlose Mensch. Das ist von Gott auch so verordnet; die Sünde des Menschen muß mit dem Antichristen erst ihr Vollmaß erreichen, bevor Gott eingreift, das Gericht durch Christus sendet und danach Sein Reich in dieser Welt aufrichtet. Die Lehre vom „gegenwärtigen Reich“ in dieser Welt ist daher Verführung und Betrug. Die Gemeinde soll nicht das Reich Gottes in der Welt ausbreiten, sondern Menschen durch das Evangeliumszeugnis in die Gemeinde führen, die heute die verborgene Form des Reiches ist, d.h. der Bereich, in dem Gottes Herrschaft wirklich anerkannt wird.

5. „Christus ist gekommen, um den Armen eine gute Botschaft zu bringen (Lukas 4,18). Wir müssen das Evangelium ganzheitlich verkünden wie er und uns auch um die materiellen Nöte kümmern.“

Hier wird das herrliche Wort unseres Herrn von seinem geistlichen Sinn ins Materialistische, Äußerliche verfälscht. Christus hatte nicht die materielle Besserstellung der Armen in Israel oder in der Welt im Sinn, sondern die Sündennot der geistlich Elenden und Armen, wie auch die weiteren Aussagen („zerbrochenen Herzens“, „Gefangene“, „Blinde“, „Zerschlagene“) im Licht der anderen Aussagen des Herrn in den Evangelien geistlich zu verstehen sind. Das wird von irdisch gesinnten Verführern mißachtet, die eine marxistisch gefärbte Agenda für irdische Besserstellung verfolgen (vgl. Phil 3,18-19). Armut, Krankheit und Unterdrückung wird in dieser Welt sein, solange die Sünde herrscht; wir haben den Auftrag, den Sündern die ewige, geistliche Errettung zu verkündigen, ohne die sie ewig verlorengehen (was durch begrenzte Hilfe in äußeren Nöten ergänzt werden kann). Wenn sie gläubig geworden sind, wird Gott sich auch ihrer irdischen Bedürfnisse annehmen, aber die wirkliche Lösung der sozialen Frage kann nur der Messias in Seinem künftigen Reich bringen. Der Herr Jesus hat Lahme und Blinde geheilt als messianische Zeichen, nicht weil Er sich in erster Linie um diese äußeren Nöte kümmern wollte (vgl. Mk 9,43), sondern weil Seine Macht über diese Krankheiten hinweisen sollte auf Seine Vollmacht, Sünden zu vergeben (vgl. Mk 2,1-12).

6. „Christus hat doch das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt; beim Evangelium geht es um das Reich Gottes, nicht darum, daß Sünder Vergebung bekommen und in den Himmel kommen.“

In der Tat hat der Messias bei Seinem Kommen auf die Erde dem Volk Israel das verheißene Königreich als nahe herbeigekommen (aber nicht als angebrochen!) verkündet. Als aber Israel Ihn verwarf, wurde dieser Anbruch des Reiches zurückgestellt bis zu Israels Bekehrung am Ende der Zeit. Gott wandte sich den Heiden zu und schuf die Gemeinde. Christus selbst gab dem Apostel Paulus das Evangelium der Gnade und der ewigen Errettung, das durch die Gemeinde bezeugt werden soll. Das missional-emergente „Reichsevangelium“ vom angeblich hier und jetzt in der Welt gegenwärtigen Gottesreich hat mit der von Christus verkündigten Botschaft nichts gemeinsam; es ist ein irdisch verfälschtes anderes Evangelium, eine Spielart des falschen Sozialen Evangeliums, das niemanden errettet und unter dem Fluch steht (Gal 1,6-10).

7. „Wir müssen uns in dieser Welt engagieren und uns ihr anpassen, statt weltfremd zu sein, damit wir ihr ein glaubwürdiges Zeugnis von Christus bringen können.“

Die Anhänger des Sozialen Evangeliums verkünden einen falschen sozialreformerischen „Christus“ und brauchen daher das politische Engagement als Glaubwürdigkeitsnachweis. Die wahre Gemeinde verkündigt Christus als den gegenwärtigen Retter aus Sünde und Verdammnis und als den kommenden Richter; für sie würde es einen Verlust der Glaubwürdigkeit bedeuten, wenn sie sich in die politischen Kämpfe und Geschäfte dieser Welt verstricken oder an die sündige Lebensweise der Welt anpassen würde. Die Evangeliumsbotschaft von der ewigen Errettung setzt voraus, daß die Gemeinde in Heiligung für Gott und Absonderung von der Welt ihren Priesterauftrag lebt; nur so ist sie ein glaubwürdiges Zeugnis für das wahre Evangelium.

8. „Wir Christen machen uns schuldig, wenn wir billige Waren aus Entwicklungsländern kaufen, die dort mithilfe von Kinderarbeit, schädlichen Arbeitsbedingungen und zu niedrigen Löhnen hergestellt werden.“

Wenn die Kinder Gottes an nichts teilnehmen könnten, was von Sünden, Ausbeutung oder Unrecht befleckt ist, dann müßten sie wahrlich aus dieser Welt hinausgehen. Gott verpflichtet uns nicht, keine billigen Waren aus Entwicklungsländern zu kaufen, was unter den heutigen Bedingungen auch keine Hilfe für diese Menschen wäre. Mit der Herstellung der Waren, die damals in Rom, Korinth und Ephesus angeboten wurden, waren vermutlich mindestens ebenso schlimme Mißbräuche verbunden; dennoch lesen wir kein Gebot im NT, uns davon zu enthalten. Wer die finanziellen Mittel hat und es so will, kann ja „fair gehandelte“ Waren kaufen; nur hat er in dieser bösen Welt auch nie eine Garantie, daß diese wirklich so fair hergestellt wurden, wie es versprochen wird. Das zum Gebot zu machen, propagiert eine neue sozialpolitische Gesetzlichkeit und Pharisäertum im Fair-Trade-Gewand.

9. „Der ursprüngliche Auftrag, die Welt zu regieren und die Schöpfung zu bewahren ist doch auch uns Christen gegeben, deshalb müssen wir uns politisch und ökologisch engagieren.“

Der ursprüngliche Auftrag in 1. Mose 1,28 war Adam als Haupt der ganzen Menschheit gegeben worden. Durch den Sündenfall hat die Menschheit auch diesen Auftrag völlig verfehlt und verdorben, wie nicht zuletzt die Umweltschädigung und die anhaltende Ungerechtigkeit und Unterdrückung in der Welt beweisen. Die Gemeinde als Gott geweihte Priesterschar hat diesen Auftrag nicht in unmittelbarer Weise, denn sie ist von der Regierung dieser Welt ausgeschlossen und hat hier kein Bürgerrecht auf Erden. Wir können diesen Auftrag ebensowenig eigenmächtig heute verwirklichen, wie wir berufen sind, eigenmächtig die Todesstrafe an Mördern zu vollziehen, wenn die Welt das Gebot an Noah in 1. Mose 9,6 nicht mehr ernst nimmt. Alle diese Aufträge wird erst der Friedefürst, der Messias, für die Menschen wieder herstellen, wenn ER regiert. Das können wir nicht vorwegnehmen, auch wenn jeder Gläubige sich in der Gesellschaft den Gesetzen entsprechend und möglichst umweltschonend verhalten sollte.

10. „Der heutige postmoderne Mensch will keine dogmatischen Evangeliumspredigten mehr hören; wir müssen ihn durch bedeutungsvolle Erzählungen, Gemeinschaftserlebnisse und authentisches Leben gewinnen.“

Der erste Satz ist leider sehr wahr, denn wir leben wirklich in der Zeit, wo die Menschen „die gesunde Lehre nicht ertragen“, sondern sich „nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen“, wo sie „ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden“ (2Tim 4,3-4). Aber gerade für diese Zeit steht geschrieben: „Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung!“ (2Tim 4,2). Der echte Glaube kommt auch heute nicht aus beliebigen postmodernen „Erzählungen“, auch nicht aus Gemeinschaftserlebnissen, sondern aus der kompromißlosen klaren Verkündigung, die auf Gottes Wort gründet (Röm 10,17). Nur das Wort Gottes, das biblische Evangelium ist der Same, der zur Neuzeugung aus dem Geist führt. Deshalb kennen die falschen postmodernen „Christen“ auch keine wirkliche Neugeburt von oben; sie sind natürliche, seelische Menschen, die den Geist nicht haben und von Verführungsgeistern einen schlimmen Irrweg geführt werden.

Auszug aus:
Rudolf Ebertshäuser, Soll die Gemeinde die Welt verändern? (Steffisburg: Edition Nehemia 2014), S. 169-175.

Siehe auch: Neues Buch „Soll die Gemeinde die Welt verändern?“ (Rudolf Ebertshäuser)

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„Transformation“ statt „Mission“ (Dr. Martin Erdmann)

„Transformation“ statt „Mission“

(Quelle: Dr. Martin Erdmann www.veraxinstitut.ch / www.veraxinstitute.us)

27. Mai, 2014

Auf einem dreitägigen Zukunftsforum haben kürzlich rund 800 Verantwortliche aus 563 Kirchenkreisen über die Zukunft der EKD nachgedacht. Karsten Huhn war für ideaSpektrum dabei und hat u.a. folgende Beobachtung gemacht (ideaSpektrum, Nr. 21, 21. Mai, S. 15):

Auffallend: Das in den 2000er Jahren vorübergehend beliebt gewordene Wort Mission ist erst mal wieder von der Tagesordnung verschwunden. Stattdessen dominiert jetzt das Wort Transformation. Auf dem Zukunftsforum hat man es so oft gehört, dass man es am liebsten auf den Index setzen möchte.

16. Mai 2014

EKD-Zukunftsforum

Sinnsuche meist außerhalb der Kirche

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Der Leiter des Studienprogramms Gesellschaftstransformation am Marburger Bibelseminar, Prof. Tobias Faix. Foto: PR

Dortmund (idea) – Die Menschen suchen heute überall nach Sinn, aber weithin nicht mehr in der Kirche. Diese Ansicht vertrat der Leiter des Studienprogramms Gesellschaftstransformation am Marburger Bibelseminar, Prof. Tobias Faix, beim Zukunftsforum der EKD in Dortmund. Es findet vom 15. bis 17. Mai im Ruhrgebiet statt. Laut Faix erreicht die Kirche die Bürger mit ihrer Verkündigung immer weniger. Sie müsse es lernen, anschlussfähig zu werden an unterschiedliche Subkulturen und Milieus sowie ihre Sprachunfähigkeit überwinden. Ihre Aufgabe sei es, Kontrastgesellschaft zu sein und sich um Arme, Kranke und Ausgegrenzte zu kümmern. Der Pastor der Freien evangelischen Gemeinde Koblenz, Jost Stahlschmidt, nannte es als Auftrag der Kirche, das Evangelium erfahrbar zu machen. Was jedoch vielfach in Gottesdiensten verhandelt werde, habe mit dem wirklichen Leben nichts zu tun. Die Kirche müsse für andere da sein, sich geistlich profilieren und in ihren Strukturen beweglich sein. Es komme darauf an, Kontakte zu anderen gesellschaftlichen Gruppen zu pflegen, etwa zu Flüchtlingen, Stadtteilvereinen und ökumenischen Partnern. Am Zukunftsforum nehmen rund 800 Verantwortliche aus den 563 Kirchenkreisen teil.

 

15. Mai 2014

EKD-Zukunftsforum

Auf dem Weg zur Erneuerung

NiSch

Wuppertal (idea) – Mit einem „Zukunftsforum“ will die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ihren Weg der Erneuerung fortsetzen: An dem Kongress, der vom 15. bis 17. Mai in Wuppertal und im Ruhrgebiet stattfindet, nehmen rund 800 Kirchenrepräsentanten der „mittleren Ebene“ teil, also Verantwortliche der 563 Kirchenkreise. Da die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder kontinuierlich sinkt, werden immer häufiger Gemeinden zusammengelegt. Wie der EKD-Ratsvorsitzende, Nikolaus Schneider (Berlin), am 15. Mai vor Journalisten in Wuppertal sagte, kann keine Kirchengemeinde allein Veränderungen schultern. Daher komme den Kirchenkreisen eine Schlüsselrolle beim Wandel der Kirche zu. Dabei gehe es auch um geistliche Herausforderungen. Man müsse zeigen, wie der Glaube ein befreites und erfüllendes Leben hervorrufe. Mit der Wahl des Veranstaltungsortes Wuppertal wolle man auch an die Barmer Theologische Erklärung erinnern, die hier vor 80 Jahren entstand. Die sechs Thesen dieses Grundsatzdokuments der Bekennenden Kirche im Widerstand gegen die regimetreuen Deutschen Christen im Nationalsozialismus gäben auch heute noch Wegweisungen für den Auftrag der Kirche. So mache die Bindung an Jesus Christus frei, das Gewohnte zu hinterfragen und nach Wegen der Reformation zu suchen. Es gelte, Gewohntes infrage zu stellen. Alles kirchliche Handeln sei vom Wort Gottes her zu verantworten, zu leiten und zu gestalten, „damit unsere Gemeinden auch in Zukunft ein lebendiges Haus Gottes bleiben“.

Alltagsfrömmigkeit fördern

Schneider bezeichnete als eine wesentliche Aufgabe der Kirche, die Alltagsfrömmigkeit zu fördern, die vielfach „verdunstet“ sei. So sollten die Menschen wieder lernen, regelmäßig aus dem Wort Gottes zu leben. Wer das tue, erfahre, dass das Bibelwort zu ihm spreche. Die Menschen fragten nach seiner Überzeugung nach geistlichem „Schwarzbrot“. Darauf zu antworten sei das „Alleinstellungsmerkmal“ der Kirche. Weltverantwortung sei zwar wichtig, aber auf diesem Gebiet gebe es auch andere Fachleute, so Schneider.

Beckstein: Laien auf Augenhöhe mit Theologen

Der Vizepräses der EKD-Synode, der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (Nürnberg), hob die Bedeutung der Nicht-Theologen in der evangelischen Kirche hervor. Sie gestalteten die Erneuerung auf Augenhöhe mit den Geistlichen. Das sei ein herausragendes Merkmal der evangelischen Kirche. Auf einen Hauptamtlichen kämen fünf Ehrenamtliche. 1,1 Millionen Menschen engagierten sich in den Kirchengemeinden. Sie trügen auch theologische Verantwortung. Bei allem komme es darauf an, dass sich die Kirche auf die Fundamente des Glaubens besinne.

Wuppertal: Die Kirche schrumpft

Die Superintendentin im Kirchenkreis Wuppertal, Ilka Federschmidt, erläuterte den Veränderungsprozess. So seien die Kirchenkreise Barmen und Elberfeld 2005 zusammengelegt worden. Damals hatte der neue Kirchenkreis 123.516 Gemeindemitglieder; heute seien es noch 104.380. Die Zahl der selbstständigen Gemeinden sei von 26 auf 18 gesunken. Damit habe der Kirchenkreis Anteil an der Bevölkerungsentwicklung. Aus dem Schrumpfen seien aber auch „fruchtbare Projekte“ entstanden wie die Citykirche Elberfeld, die sich als „Gasthaus und Rasthaus“ verstehe. Ihre Funktion als Bethaus solle noch ausgebaut werden.

Dritter Zukunftskongress

Neben einem Grußwort von Bundespräsident Joachim Gauck und einem Vortrag der „Botschafterin“ für das 500-jährige Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann (Berlin), treffen sich die Teilnehmer in 28 Arbeitsgruppen. Vorausgegangen waren zwei Zukunftskongresse: 2007 in Wittenberg und 2009 in Kassel.

 

 

16. Mai 2014

Bundespräsident beim Zukunftsforum

Kirche soll verstehbar von Gott sprechen

JoGau

Bundespräsident Joachim Gauck spricht zu den kirchlichen Leitungsverantwortlichen. Foto: kwerk.eu

Wuppertal (idea) – Bundespräsident Joachim Gauck hat die evangelische Kirche zur geistlichen Erneuerung ermuntert. Es sei für das Land nicht gleichgültig, wie man in der Kirche von Gott rede – „ja ob überhaupt vernehmbar und verstehbar von Gott gesprochen wird“, sagte er am 15. Mai vor den rund 800 Teilnehmern des dreitägigen Zukunftsforums der EKD. Bei dem Kongress beschäftigen sich Leitungsverantwortliche der 563 Kirchenkreise mit dem Reformprozess der evangelischen Kirche. Gauck unterstrich die Bedeutung geistlicher Fragen für die Gesellschaft. Der Mensch und auch die Politik würden entlastet, wenn man zwischen letzten und vorletzten Fragen unterscheide. Es schenke Freiheit zu wissen, dass demokratisches politisches Handeln zwar zu Recht mit Mehrheit über den einzuschlagenden Weg entscheide; damit sei aber die Wahrheit nicht entschieden. Die Kirchen leisteten nicht zuletzt deshalb der Gesellschaft einen guten Dienst. Gauck: „Es macht die Befragung unseres Gewissens zugleich freier und ernster, wenn wir uns im Letzten vor einer Instanz verantwortlich wissen, die wir nicht selbst gemacht und mehrheitlich bestimmt haben.“

Kirche kann genügsam sein

Für die Gesellschaft sei die Existenz von Glaubensgemeinschaften freilich eine Zumutung, nämlich wenn sie die Menschen mit unbequemen und ungewohnten Maßstäben konfrontieren. Dazu zähle, dass der Schwache geschützt werde, dass Teilen richtiger sei als Behalten oder dass die Würde des Menschen von der Zeugung bis zum letzten Atemzug zu achten sei. Das alles werde wohl nie von der Mehrheit beschlossen, aber das alles gehöre zur Botschaft des Evangeliums. Wie der evangelische Theologe weiter ausführte, könnten die Kirchen manchmal „selbstgenügsam, bequem, wehleidig oder dem Zeitgeist verfallen sein“. Gauck: „Wir müssen uns neu darauf besinnen, wie die junge Kirche einst in der alt gewordenen römischen Welt wuchs und gedieh und überzeugte: als moralische und spirituelle Avantgarde, als eine frische, eigensinnige, vor allem aber als eine von ihrer Aufgabe überzeugte Gemeinschaft.“ Einen solchen Geist wünsche er sich auch von den Kirchen in Deutschland.

Bitte lesen Sie auch auf www.der-ruf.info:  Christustag 2014: Ort der Verführung (Dr. Martin Erdmann)

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Im Dialog mit “Apostel” Markus Rapp (S.Schad) / UPDATE 16. 07.2014

UPDATE 16. 07.2014: Erfreulicherweise sind Markus Rapp und ich, zuerst nach einer erbitterten Auseinandersetzung über das Thema apostolischer Dienst in der Neuzeit, zu einem freundlichen und vielversprechenden Dialog mit offenem Ausgang gekommen. Auf folgendem Facebook-thread könnt Ihr ggf. mitverfolgen wie sich unsere Diskussion entwickelt (siehe hier). Markus Rapp ist ein Schüler von C. Peter Wagner und insofern auch von dessen Lehren stark geprägt. Dieser Punkt alleine schon birgt den absoluten Konfliktstoff, da ich bekannterweise den unscheinbaren Professor des Fuller Theological Seminary, C. Peter Wagner für ein Krebsgeschwür im Leib Christi erachte. Diese Seite wäre ohne diesen wichtigen Protagonisten der dominionistsichen Lehren, abgesehen von dem Pastor Amerika´s Rick Warren, nur eine Randnotiz wert. Wagner ist der intellektuelle Kopf der NAR-Bewegung, die immensen Einfluß weit über das charismatische Milieu ausübt. Unzählige Netzwerke bestimmen heute was in evan-gelikalen Kreisen geglaubt und gedacht wird. Die Unterscheidung von WEM WAS kommt wird durch zunehmende Deckungsgleichheit der Ziele, der purpose-driven Post-Gemeindewachstumsbewegung á la Rick Warren, der emergenten Bewegung mit ag-gressiven Wortführern wie Brian McLaren und durch die vielfältigen Zirkel um Mike Bickle (IHOP) oder die Neue Apostolische Reformation (NAR) um ihren Führer C. Peter Wagner zunehmend erschwert. In einem jedoch sind alle diese Bewegungen kongruent: Dem Königreichs-Mandat zu einer Transformation weltweit aller Gesell-schaften, welche die Wiederkunft Christi vorbereiten soll, so wie es Dr. Martin Erdmann in seinem Buch, dem Standardwerk zu allen Fragen des Dominio-nismus, beschrieben und wiederlegt hat. Ich bin gespannt auf die Diskussion mit Markus Rapp und hoffe, daß sie im Sinne der biblischen  Wahrheit Frucht bringt.

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Im Dialog mit “Apostel” Markus Rapp (S.Schad)

Vorweg: Im Unterschied zu meinen vorangegangenen Artikeln in denen ich mich mit der deutschen  “Apostel-Szene” befasste, möchte ich dieses mal auf jede Polemik verzichten, da ich heute Klarnamen nenne und biografische Daten eines Akteurs.

Vorgeschichte: Ich stieß im August 2013 auf eine Liste der ICA (International Coalition of Apostles), einer Organisation des umtriebigen Professors des Fuller Theological Seminary, C. Peter Wagner (siehe auch C. Peter Wagner on the Dominion Mandate and the Government of the Church) und las mit Verwunderung, daß neben so illustren Namen der NAR-Szene, wie Cindy Jacobs, Bill Hamon, Ché Ahn, Chuck Pierce, Dutch Sheets, Ed Silvoso auch ein deutscher “Apostel” unter uns weilt: Markus Rapp (siehe Original-Dokument hier). Daraufhin nahm ich Kontakt zu Markus Rapp auf und schrieb, augenzwinkernd und anonymisiert, was mir der “Apostel” Deutschlands auf meine Interview-Anfrage zu sagen hatte (siehe hier). Nachdem ich Monate später auf einen neuen Internetauftritt der ICA, die sich in ICAL ( International Coalition of Apostolic Leaders) umbenannt hatte (siehe hier) und diese ineraktive Karte fand (siehe hier), die auswies, daß Deutschland jetzt 4 Apostel habe, sowie die Kosten für das “Apostelamt” ungeniert  bezifferte (siehe hier) schrieb ich folgende Polemik: Deutschland beherbergt 4 “Geheimapostel”, wußten Sie das?. 2 Monate später nachdem ich diesen letzten Artikel geschrieben hatte, stellte ich bei einer Recherche fest, daß anstatt 4 “Apostel”, auf der interaktiven Karte der ICAL, nur mehr 2 registriert waren, das war der Stand 28.03.2014.

Aktuell: Nach dem nachfolgenden Dialog, den ich mit Markus Rapp auf facebook führte,  mußte ich nach erneuter Recherche zu meinem Bedauern feststellen, daß wir knappe 4 Monate später mit einer “Apostelschwemme” konfrontiert sind, denn Deutschland beherbergt, neben Markus Rapp, 13 weitere Apostel.

Markus Rapp, geb 19. Januar 1966, wohnhaft in Werneuchen (Brandenburg) einer Kleinstadt in der Nähe von Berlin, verheiratet mit der Süd-Koreanerin Suni Rapp, ist Mitglied der “Koalition der Apostel” von C. Peter Wagner´s ICAL. Rapp ist Absolvent des einschlägig bekannten Fuller Theological Seminary (Pasadena), an dem auch Rick Warren studierte, Abschlussjahrgang 1992 Master Theologie und Weltmission und ist heute, neben der Bürde seines “Apostelamtes” Direktor von Christus für Europa e.V (mehr von dem Selbstverständnis dieser Organisation erfahren Sie hier).

falscher Apostel Markus Rapp

Es ist immer aufschlußreich, welche Namen anderer “Botschafter” in welchem Kontext fallen. Auf der Startseite des Internetauftritts von Christus für Europa, lächeln uns zuerst Reinhard Bonnke, Joyce Meyer (siehe mehrere Artikel hier) und der Chrislam-Apologet, Brian Houston (siehe Artikel: جهاد‎ Dschihad CHRISLAM) entgegen. Auf dem Menüpunkt wer sind wir, können wir dann unsere kleine Milieustudie über die Netzwerke der namhaftesten Irrlehrer fortsetzen: Namen wie Bayless Conley (siehe hierzu Thorsten Brenscheidts aktuelles Buch) , Kenneth Copeland (siehe mehrere Artikel hier), Darlene Zschech und Lisa Bevere fallen dort.

Nun zu dem aktuellen Dialog, den ich mit Markus Rapp gestern auf facebook führte:

Zufällig fiel mir Herr Rapp bei den sogg. Freundschaftsvorschlägen, die das Netzwerk Facebook seinen Benutzern macht, auf … bei dem Namen Markus Rapp, klingelte es plötzlich und ich sah, daß 22 meiner Facebook-Freunde mit dem “Apostel” Deutsch-lands verbunden waren. Nachdem Herr Rapp bei meiner ersten Kontaktaufnahme sehr ausweichend auf meine Fragen reagiert hatte, stellte ich meine Fragen erneut.

Siehe folgenden Dialog auf Facebook, dessen eigene Beiträge Herr Rapp bemerkenswerter Weise gestern Abend gelöscht hat. Da ich mit dieser Maßnahme gerechnet hatte, habe ich zuvor Herrn Rapp´s Aussagen kopiert und verbürge mich für die Echtheit, die auch andere Facebook-Benutzer, die an diesem Dialog beteiligt waren bezeugen können.

[Auszüge aus dem Dialog zwischen Markus Rapp und mir auf facebook]

Markus Rapp · Mit Klaus Schwarm und 21 weiteren Personen befreundet
Was für eine Mission – die Gemeinde Christi ist doch vor dem größten Aufbruch in Evangelisation und Gemeindegründung in der Geschichte des Christentums. Was ist mit dem Missionsbefehl Jesu – Macht alle Völker zu meinen Jüngern! Das ist doch sehr positiv und nicht Anti.

Markus Rapp · Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es einem dauerhaft gut gehen soll, wenn man in einer Anti… Haltung gegen große Teile des Leibes Christi verharrt?

[Anm.: Dies war die Reaktion von Herrn Rapp auf meinen Facebook-Eintrag für www.der-ruf.info]

Siggi Anti-Dominionist Herr Rapp, das letzte mal sind Sie mir bei der Frage ausgewichen: Sind Sie nun der “Apostel für Deutschland” oder sind Sie es nicht? Die ICAL-Liste führt Sie als Apostel!

Markus Rapp ·Ich habe Ihnen schon einmal gesagt, dass es keinen “Apostel für Deutschland” gibt. Die Bibel sagt: “Den Demütigen schenkt Gott Gnade”. Im Reich Gottes zählt allein unser Dienen und wie wir andere segnen, tränken und bereichern im Namen Jesus.

[Anm.: Eine bemerkenswerte Aussage von Herrn Rapp, der doch Mitglied der Internationalen Koalition der Apostel ist - was nun?]

Siggi Anti-Dominionist aber warum stehen Sie dann als Apostel auf dieser Liste? http://www.dominionismus.info/pdf/ica.pdf

Siggi Anti-Dominionist Herr Rapp, Sie hätten sich ruhig öffentlich äußern können anstatt mir Mißbrauch von Adressen vorzuwerfen … ich mache Ihnen einen viel schwerwiegenderen Vorwurf: Sie sin d ein falscher Apostel in einer Verführungsbewegung die letztlich zur abgefallenen Weltkirche, wie sie die Bibel beschreibt führen wird – kehren Sie um, ehe es zu spät ist!

[Anm: Herr Rapp hatte mir zwischenzeitlich eine private Nachricht gesendet]

Markus Rapp Was Sie mit der Adressenliste von ICAL machen ist Missbrauch von Adressen und könnte rechtlich geahndet werden. Sie haben keine Ahnung, wovon Sie reden. Sie vertreten die Lehre des Dispensationalismus, die eine menschliche Lehre ist, und die unbiblisch…

Markus Rapp Um Ihre Informationsdurst zu befriedigen eine letzte Ergänzung: Ich bin ein apostolischer Leiter bei ICAL, neben mittlerweile anderen Deutschen. Allerdings gibt es in D.A.CH. Gott sei Dank hunderte von apostolischen Leitern. Apostel sind Pioniere, …

[Anm .: Hunderte? Das ist eine maßlose Übertreibung, wenn man die interaktive Karte der ICAL studiert - ich zähle 36 "Apostel" in D, A, CH und bin gerade sehr überrascht, daß die Karte anstatt 14 (vor einer Stunde) plötzlich 16 Apostel ausweist - eine Apostel-Inflation?]

Siggi Anti-Dominionist Sie haben immer noch nicht meine Frage beantwortet: Laut ICAL sind Sie der “Apostel” Deutschlands … oder winden Sie sich jetzt wieder herum?

Markus Rapp · Hier also öffentlich, was für mich überhaupt kein Problem ist, wie Sie meinen. Ich finde Ihre Haltung sehr traurig und ein sehr liebloses Vergehen gegen den Leib Christi, das in keiner Weise hilfreich ist. Paulus sagt deutlich: WORIN DU ANDERE RICHTEST; DAS BEGEHST DU SELBST: Verblendung, falsche Lehre – Ein Dienst und ein Leben, das auf ANTI begründet ist, ist kein Dienst! Kennen Sie Jesus überhaupt???

Siggi Anti-Dominionist Apostel Deutschland´s, oder nicht, Herr Rapp? Entweder lügt die ICAL, oder Sie lügen – bitte klären Sie das jetzt ohne Umschweife auf!

Markus Rapp  Sie haben Null Verständnis was ICAL ist. Nirgendwo wird ein Anspruch verkündet, dass irgendeine Person ein Apostel für ein Land ist. Das ist blanker Unsinn und eine bösartige Unterstellung von Ihnen. ICAL Heißt = International Consultation of Apostolic Leaders …

[Anm: Leider habe ich hier nicht den kompletten Beitrag von Herrn Rapp kopiert, der aussagen sollte, daß ich keine Ahnung hätte wovon ich rede]

Markus Rapp  Die Bibel sagt: Wende dich von denen ab, die krank an Streitfragen sind. Und: Ein Diener Gottes soll nicht streiten (siehe 2. Timotheus 2,14-26. Darum empfehle ich Sie nun Jesus Christus, dem Herrn an! Friede sei mit Ihnen!

Siggi Anti-Dominionist ja und vorher hieß es International Coalition of Apostles … Herr Rapp, ich kann lesen und habe mir diese Blasphemie gründlich durchgelesen: http://www.coalitionofapostles.com/ auf der interaktiven Karte der wirkenden “Apostel” weltweit erkenne ich, daß die Anzahl der deutschen Apostel sprunghaft angestiegen ist auf 14 … vor kurzem waren es nur 2 http://www.coalitionofapostles.com/member…/members-map/ … das Apostelamt hat auch einen Preis: http://www.coalitionofapostles.com/membership/rates/ … verheiratete Apostel werden um 650 USD berappt … so, Herr Rapp, wie nennen Sie denn jetzt Ihr Amt, nach Lage der Dinge und dem Beweis den ich über die ICAL-Liste erbracht habe … ?

[Anm: Allmählich wurde ich etwas ungeduldig mit den Phrasen die Herr Rapp von sich gab anstatt meine Frage klar zu beantworten]

Markus Rapp Der Einzige, der blasphemisch ist sind Sie – denn Sie verspotten Ämter und Gaben , die Jesus Christus in Seinen Leib eingesetzt hat. Ich wiederhole es: Vorsicht! Sie versündigen sich gegen JESUS CHRISTUS selbst, gegen Seine geliebte Braut, gegen Seinen Leib, für den Er mit Seinem Blut bezahlt hat.

Markus Rapp  Dies war meine letzte Antwort – versprühen Sie gerne weiter Ihr Gift und Ihre böswilligen Worte – nutzen wird es Ihren Zuhörern allerdings garantiert nicht.

Siggi Anti-Dominionist Die Antwort auf meine Frage sind Sie (erwartungsgemäß) schuldig geblieben … Sie haben gesagt, daß Sie kein Apostel wären, stehen aber in der Apostel-Liste der ICA und gehörn diesem Club selbsternannter und gekaufter Apostel-Titel an … Sie brauchen mich nicht zu beschuldigen, Sie sollten wirklich sehr schnell umkehren von dieser Anmaßung und Blasphemie.

Markus Rapp Sie richten sich selbst! Und lesen können Sie auch nicht – siehe oben, ich habe alle Ihre Fragen beantwortet.

[Anm.: Richte ich bereits, wenn ich berechtigte Fragen stelle? Ein merkwürdiges Verständnis das hier zu Tage tritt]

Siggi Anti-Dominionist Wenn die Wahrheit um die Sie sich drücken für Sie Gift ist, dann ist es wirklich schlecht bestellt …

Siggi Anti-Dominionist Herr falscher-Apostel-Rapp, ich bedanke mich für das aufschlußreiche Gespräch!

Siggi Anti-Dominionist Nun, zur Liebe gehört auch die Liebe zur Wahrheit und falsche Religiöse nannte unser HERR u.a. getünchte Gräber oder auch Schlangenbrut – Sie haben ein Problem mit der Wahrheit, Herr Rapp und nennen sie “lieblos” oder “Gift” …

In einer privaten Nachricht an mich erhielt ich letztlich doch noch Hinweise, wie das “apostolische” Selbstverständnis von Markus Rapp lautet:

Markus Rapp

Markus Rapp

20:54

Was Sie mit der Adressenliste von ICAL machen ist Missbrauch von Adressen und könnte rechtlich geahndet werden. Sie haben keine Ahnung, wovon Sie reden. Sie vertreten die Lehre des Dispensationalismus, die eine menschliche Lehre ist, und die unbiblisch ist. Sie vertreten die Lehre des Erlöschens der Ämter von Aposteln und Propheten, die unbiblisch ist. Sie versündigen sich an Jesus Christus, dem Haupt und Herrn Seiner Gemeinde. Ich möchte hiermit unsere Kommunikation abbrechen. Sie haben keinerlei Demut, weil Sie meinen, dass Sie im Recht sind. Aber Sie sind durch alle Ihre Reden verurteilt, indem Sie sich anmaßen über andere zu richten. Dies ist jetzt meine letzte Antwort an Sie. Möge Gott Ihnen Gnade schenken von Ihrer menschlichen Irrlehre eines Tages die Augen geöffnet zu bekommen.

Markus Rapp

Markus Rapp

21:16

Um Ihre Informationsdurst zu befriedigen eine letzte Ergänzung: Ich bin ein apostolischer Leiter bei ICAL, neben mittlerweile anderen Deutschen. Allerdings gibt es in D.A.CH. Gott sei Dank hunderte von apostolischen Leitern. Apostel sind Pioniere, die Dienste gründen, was ich seit fast 20 Jahren Jahr für Jahr getan habe. Ich frage mich ernsthaft, ob Sie jemals etwas gegründet haben… außer Netzwerke zur Verbreitung von negativer Kritik über bewährte Männer Gottes. Peter Wagner war drei Jahre mein Professor am Fuller Seminary, und er hat Millionen Christen in der ganzen Welt beeinflusst und gesegnet. Mein Ziel ist es, apostolische Leiter zu verknüpfen, damit sie sich gegenseitig ermutigen und für den Dienst stärken, und auch den fünffältigen Dienst zum Bau der Gemeinden an allen Orten zu stärken (Epheser 4,11-14). Dagegen zu sein ist wirkliche Unwissenheit. Und Paulus sagt, dass er nicht will, dass wir über Gaben und Ämter unwissend sein sollen. Ignoranz ist aber heilsam für die Demütigen – denen schenkt der Heilige Geist Erkenntnis.

[Anm: Warum nicht gleich? Also, Herr Rapp bezeichnet sich als apostolischen Leiter, also einen Apostel, einem Amt daß es seit der ersten Gemeinde nicht mehr gibt.]

Vielleicht werden Sie es lieblos  nennen, daß ich so hartnäckig nachgefragt habe. Halten wir uns bitte einmal vor Augen: Diese “Apostel” und “Propheten” haben den Leib Christi in eine derartige Verwirrung gestürzt und haben mit ihren vollmundigen und unbiblischen Aussagen immer und immer wieder nur der unbiblischen Ökumene und der künftigen Einheitskirche des Abfalls gedient. Mögen ihre Worte noch so fromm klingen, Christi Reich ist nicht von dieser Welt und eine Transformation der Gesellschaft hin zu einem  Königreich auf dieser Welt begleitet von Erweckungen ist komplett unbiblisch und eschatologische Dichtung der dominionistischen Irrlehrer.

Mt 7,21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
Mt 7,22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt, und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben, und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
Mt 7,23 und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter!

facebook AntiDominionist google-plus AntiDominionist  S. Schad www.dominionismus.info

twitter AntiDominionist youtube AntiDominionist  15.07.2014

 

***in eigener Sache: SENDEPAUSE

UPDATE 07. Juni 2014: Vor wenigen Tagen waren plötzlich alle meine Internetseiten, auch die von meinen Kunden verschwunden – was war passiert? Mein Web-hoster, (das ist die Firma auf deren Servern meine Internetauftritte geparkt sind) eoi-online deren Geschäftsführer ein Bruder namens Elmar Otto ist, berichtete mir folgendes: Er habe so etwas noch nie erlebt, daß nur ein account und nicht der ganze Server von Hackern angegriffen wurde und ausschließlich nur mein account mit allen meinen Internetseiten (mehr als 10) gelöscht wurde. Zuerst schien es so, daß das Vernichtungswerk vollkommen war, danach erschien es so, als wäre ein Teil wieder herstellbar und zuletzt nach mühevollster Arbeit durch den Bruder Elmar, gelang es alles wieder herzustellen – der HERR sei gepriesen und dem Bruder sei Dank für seine große Mühe!

So wie meine Seiten gehackt wurden, so sieht es derzeit auch in meinem privaten Leben aus … es wird in mehreren Lebensbereichen massiv angegriffen. Ich hoffe, daß ich alsbald wieder einen Silberstreif am Horizont erkennen kann und der HERR JESUS mein Leben in den geschädigten Bereichen wieder  befriedet.

Wann ich meine Blog-Arbeit wieder aufnehmen kann, ist derzeit noch nicht absehbar und der Vers Jes 40,31 aber die auf den HERRN harren, gewinnen neue Kraft: sie heben die Schwingen empor wie die Adler; sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht, wartet auch noch auf seine Konkretisierung bei mir.

Mit herzlichen Grüssen & Segenswünschen an Euch

In Christus verbunden – Euer Siegfried Schad

Liebe Geschwister,

wegen sehr schwerwiegender Probleme in meiner privaten und finanziellen Situation, muß ich mir eine Auszeit von der Blog-Arbeit nehmen – eine Sendepause.Sendepause

Herzliche Grüsse & Gottes Segen wünscht Euch

S.Schad
facebook AntiDominionist google-plus AntiDominionist  S. Schad www.dominionismus.info

twitter AntiDominionist youtube AntiDominionist  30.04.2014

Gedanken zur Gründung christlicher Parteien, anlässlich der Europawahl 2014 (Johann Schoor) / Kommentar (S.Schad)

Kommentar (S.Schad)

Es gäbe einiges und viel mehr zu dieser Europawahl zu sagen und ich habe mich gefragt, ob es bei dieser undemokratischen Farce und der schleichenden Diktatur der EU, wie ich diese bereits auf den Blog  www.neue-weltordnung.info seit einiger Zeit verfolge und aufgezeigt habe, lohnen würde eine Artikelreihe über diese Wahl zu verfassen und Meinungen mehrerer Theologen und Publizisten zu diesem Thema einzuholen. Ich bin zu der Auffassung gekommen, daß man einem Schmieren- theaterstück wie diesem, nicht zu viel Ehre und Aufmerksamkeit schenken sollte und habe mich dazu entschieden, es bei den Kommentaren und den vielschichtigen Gedanken des Bruders  Johann Schoor dessen Publikationen ich auf auf www.der-ruf.info (siehe hier) und www.dominionismus.info (siehe hier) schon veröffentlicht habe, zu belassen.

EuropawahlHatten wir eine wirkliche Wahl?

Ebenso wie der Bruder Johann, betrachte ich das aktive politische Geschäft, wie Parteiengründungen, Parteienmitgliedschaft und z.B. die Teilnahme an Demonstra-tionen als unvereinbar mit unserem christlichen Glauben. John MacArthur hat hierzu einmal sehr ausführlich die Fehler seiner Jugend beschrieben als er sich der US-repu-blikanischen Partei angeschlossen hatte und in Gefahr stand mit der Welt an einem Joch zu ziehen – no go! - das Wort Gottes trägt uns nicht auf, als Kinder Gottes die Welt zu verbessern, jedoch nüchtern zu sein und diese gefallene Welt auch im Bezug auf die Wiederkunft unseres Herrn Jesus im Auge zu behalten und die Zeichen der Zeit zu erkennen und wachsam zu bleiben. Bruder Johann verbindet, aus meiner persönlichen Sicht optimal, das weltlich historische und aktuelle Geschehen mit der biblisch eschatologischen Perspektive. Hierzu empfehle ich sein sehr lesenswertes Buch „Die Dämonen der Moderne – Die Apokalyptischen Reiter der Johannesoffenbarung“ von Johann Schoor (Johannes Ramel) / Kommentar (S.Schad). Auch Aspekte der gefährlichen Ökumene, der Transformations-Theologie und der bedrohlichen gesellschaftlichen Entwicklungen werden in dem folgenden Beitrag angesprochen. facebook AntiDominionist google-plus AntiDominionist  S. Schad www.dominionismus.info twitter AntiDominionist youtube AntiDominionist  29.05.2014

Gedanken zur Gründung christlicher Parteien, anlässlich der Europawahl 2014(Johann Schoor)

(Quelle: Johann Schoor www.prophetie.at )

Der weltweite Trend, christliche Parteien zu gründen, ist auch verursacht, durch einen Niedergang des demokratischen Bewusstseins, seit Ende des zweiten Weltkrieges. Einige Jahrzehnte lang war es so, dass man damit rechnen konnte, dass die etablierten Parteien doch noch irgendwie ein christlich geprägtes Wertebewusstsein haben, selbst dann, wenn diese Parteien von deistisch- oder gar atheistisch denkenden Leuten geführt worden sind. Denn am Anfang war es so, dass ein Politiker, wenn er gewählt wurde und ein Regierungsamt bekleidete, sich von dem Tag seiner Vereidigung an der gesamten Gesellschaft gegenüber verpflichtet fühlte, und nicht mehr der Interessensgruppe oder der Klientel, die ihn gewählt hatte. »Ich bin meine Wählern verantwortlich« ist ein geflügeltes Wort geworden, während man früher sagte, »Ich möchte ein Bundeskanzler (Minister etc.) für alle Österreicher (Deutsche …) werden«, weil man mehr daran dachte, das man in einem ständigen Interessensausgleich den Anforderungen einer multiplen Gesellschaft gerecht zu werden hat.

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Brian McLaren: Grundlagen für den interrreligiösen Dialog schaffen (Georg Walter)

(Quelle: Georg Walter distomos.blogspot.de)

Brian McLaren schreibt in seinem Buch A Generous Orthodoxy: „In vielen (nicht allen) Fällen mag es ratsam sein, Menschen zu helfen, Nachfolger Jesu zu werden und in ihrem buddhistischen, hinduistischen oder jüdischen Kontext zu bleiben“ (S.260). Der Hindu Mahatma Gandhi war aus McLarens Sicht ein Christ, weil er „sich befleißigte, den Weg Christi zu folgen, ohne sich als Christ zu bezeichnen“ (Ebd., S.189).

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In seinem Buch The Secret Message of Jesus legt McLaren seine interreligiösen Einsichten dar: „Viele Hindus betrachten Jesus als eine legitime Manifestation des Göttlichen… viele Buddhisten sehen in Jesus einen Menschen, der eine der höchsten Stufen der Erleuchtung erlangt hat… eine gemeinsame Neubewertung der Botschaft Jesu könnte einen einzigartigen Raum oder eine gemeinsame Grundlage für den so notwendigen religiösen Dialog schaffen“ (S.7). Dass McLaren ferner viel von anderen Religionen lernen kann, wird aus folgenden Worten deutlich: „Meine Kenntnis des Buddhismus ist lückenhaft, aber ich muss Ihnen sagen, dass vieles von dem, was ich verstehe, wunderbar und aufschlussreich ist, und das gleiche kann von den Lehren Mohammeds gesagt werden, obgleich ich nicht allem zustimme…“ (A New Kind of Christian, S.62-63)

Weitere Artikel über Brian McLaren auf distomos.blogspot.de siehe hier

Weitere Artikel über Brian McLaren auf www.dominionismus.info siehe hier

 

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twitter AntiDominionist youtube AntiDominionist  27.05.2014

Falso Apóstolo Cash Luna (David Choiniere)

David        by David Choiniere – Guatemala/Guatemala-City  site: Dominionismo en todas sus formas & voices of dominionism.org: Central-              & South-America, David Choiniere   &   http://david-choiniere.dominionism.org


Na Guatemala há um pastor que se acredita um apóstolo moderno. (Há outros que dizem que são apóstolos modernos, mas eu só vou lidar com Cash Luna aqui) porque estou familiarizado com ele. Ele é pastor de uma igreja chamada Casa de Deus. É uma mega-igreja em um novo prédio, que abriga cerca de 12.000 pessoas e 30.000 pessoas assistem cada semana em diferentes serviços. Foi inaugurado faz mais de um ano com grande alarde. Muitas vezes, é discutido na imprensa leiga e desperta desprezo de católicos e protestantes, que o vêem como aquele que usa a fé como uma forma de ganhar dinheiro. Parece que é verdade.

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Ele é muito popular em muitos países da América Latina e seus serviços são televisionados em Enlace, a versão espanhola do TBN. Ele tem mais de 350.000 seguidores no Twitter e mais de 1,7 milhões de fãs no Facebook. Faz cruzadas que se chamam Noites de Gloria donde pretende que há milagres. Eles enfatizam a cura divina. Parece que as curas divinas são fraudulentos e que é apenas um show. As pessoas caem no chão no Espírito como em um transe, começam a tremer e fazer o Riso Santo onde se riem descontrolablemente e ficam tão bêbado no Espírito, e há outros acontecimentos estranhos que ocorrem em seus serviços. Você pode ver um vídeo do YouTube em que ele desafia outros pastores a pegar uma Bíblia no chão e quando eles são incapazes de fazê-lo e cair no chão como bêbado. Em outro vídeo, ele é visto jogando as pessoas que estão sentadas e suas cabeças como se adormecer. Isso Cash atribui ao poder do Espírito Santo sobre ele. Mas, realmente, este é um grande show, um grande circo. Jesus não fez nada disso. É absurdo. Nem qualquer um dos apóstolos da Bíblia o fez. Os apóstolos de hoje como Cash Luna visam tornar ainda maior do que aqueles nos milagres bíblicos. A maior parte é blasfêmia pura.

Em suas cruzadas, Cash supostamente cura os doentes e as pessoas experimentam a libertação de espíritos malignos. Suaa cruzadas podem obter assistência a milhares de pessoas e se enchem, rotineiramente o estágios. Ele viaja em seu próprio avião particular.

Cash Luna fundou sua igreja em 1994 e diz que o rápido crescimento se deve a uma visitação do Espírito Santo. Ele diz que o Espírito Santo desceu sobre a pequena congregação que inicialmente começou a igreja e foi como no livro de Atos, capítulo dois, como o som de um vento impetuoso e línguas de fogo que entraram na aldeia.

Em entrevistas com a imprensa Cash reivindica ter recebido três visões diferentes de Jesus. O primeiro quando foi uma criança. Ele afirma que assistiu a uma cruzada de Katherine Kuhlman e recebeu a unção que que abençoaria o seu ministério no futuro.

Cash Luna diz ser o Dr. Cash. Ele diz que tem um doutorado em teologia, embora não há nenhuma documentação dele para obter um diploma de doutorado. Suas reivindicações de ser um doutor em teologia são falsas, mas as pessoas ainda acreditam que ele é doutor de verdade com doutorado real. Se você pergunta às pessoas onde estudou Cash dizem que no sabem, mas se ele diz ser doutor deve ser verdade. Ninguém está disposto a investigar essas alegações falsas. Ele não revela onde estudou, e que iria provar as suas alegações são falsas. A verdade é que ele não estudar em qualquer lugar. Hoje muitos pastores que mentem descaradamente e as pessoas acreditam.

Cash Luna é um fanfarrão que gosta dos elogios de homens. Constantemente, exagera suas realizações e se orgulha do “trabalho duro” que ele fez para construir sua igreja. Ele é um orador astuto que era um ex- vendedor de seguros. Ele se tornou rico como um vendedor primeiro, mas quando ele fundou sua igreja convertió um milionário várias vezes mais. As pessoas o dão presentes caros, como carros e aviões e Cash os aceita. Ele tem um estilo de vida luxuoso e anda com guarda-costas. Seus ternos são feitos sob medida pelos alfaiates exclusivos. Ele usa um Rolex e tem participações em clubes exclusivos no país.

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Seu nome de nascimento é Carlos Luna, mas supostamente se chama ‘Cash’ Luna porque ele não conseguia pronunciar Carlos e prononciou Carlos como Cash-los. Que Carlos seja muito mais fácil de pronunciar para uno de língua espanhola põe em dúvida sua reivindicação. O nome dele é Cash, provavelmente, por causa de seu amor ao dinheiro e as coisas materiais. Seu salário nunca se revela e parece que pega tudo o que quer sempre que quiser, já que não existem controles para impedir-o.
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Na livraria de Casa de Deus vende apenas livros e materiais de estudo de Cash Luna e sua equipe pastoral. Um de seus livros é um livro brilhante com fotos frases motivacionais abaixo deles.

A motivação e teologia da prosperidade se ensinam na igreja. Elas enfatizam a cura divina também. Cash diz que Deus quer que você tenha muito sucesso do mundo e tem muitas coisas materiais. A riqueza é considerado um sinal da bênção de Deus. Há pouco alerta sobre os perigos da riqueza e do amor de problema de dinheiro .

Caixa Luna faz parte de um novo movimento que está se espalhando rapidamente por tudo mundo. Alguns o chamam o Movimento da Terceira Onda, enquanto outros chamam o neo pentecostalismo. O pentecostalismo tradicional rejeita, em grande parte, o que eles ensinam, por exemplo, a confissão positiva, a prosperidade, e a restauracão do ministério quíntuplo, incluindo a necessidade de profetas e apóstolos modernos. Esses ensinamentos remontam ao tempo de William Branham um evangelista Americano que é considerado o pai desta heresia chamada Chuvas dos Últimos Dias e a Manifestação dos filhos de Deus, que ensinam que estamos no caminho certo para a divindade. Para o nosso propósito, neste artigo, vamos utilizar o termo neopentecostal. Esta é a encarnação moderna da heresia de William Branham, Cash Luna é uma pessoa influente no movimento dos profetas modernos e apóstolos da América Latina.

NRA quer dizer Nova Reforma Apostólica e refere à organização dos apóstolos e dos profetas liderada por Peter Wagner, mas em inglês, o termo se usa frequentemente para se referir a qualquer um dos carismáticos tendências que enfatizam os cinco ministérios relacionados com a “restauração” dos apóstolos e dos profetas. Eles também enfatizam as manifestações estranhas, tais como agitação e tremor, riso santo, a morta no Espírito, o ensino da unção, e embriaguez do Espírito Santo. Eles também têm outras crenças pentecostais como os dons espirituais, o batismo do Espírito Santo e da cura divina.

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Eu não recomendo a Cash Luna e sua mensagem. É principalmente uma mensagem de motivação e confissão positiva para que eles possam caminhar na abundância que acreditam que Deus quer que experimentem. O D12 de Cash é um programa nocivo para construir um império terrestre dedicada a ele enganar. Cash diz constantemente “Deus me disse”, mas a sua mensagem contradiz a Bíblia. Jesus não ensinou bênçãos materiais abundantes e os apóstolos que ele escolheu, todos eles deixaram o conforto para levar o evangelho a muitas partes da Ásia e da Europa. Sofreram enquanto Cash Luna diz que nos não temos que sofrer. Eles tornaram-se mal enquanto Caixa Luna diz que podemos viver em perfeita saúde, se só nós exercitamos nossa fé. Os defensores de Cash o citam como se suas palavras diretas de Deus como as Sagradas Escrituras e alguns quiseram todos os seus melhores linhas foram compiladas em um livro que pode ser lido como o fazem as Escrituras.

Na verdade, há pouco ensino bíblico em sua igreja. Os versos são constantemente pegados fora de contexto e de Cash lhes dá uma sensação de motivação. Ele é realmente um lobo em pele de cordeiro.

 

(posted by David Choniere www.dominionism.org / www.dominionismo.info 05/20/2014)

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